Die Texte der Gebetswoche für die Einheit der Christen stammen aus Malta

Marc Witzenbacher, www.magnificat.de
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Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird jedes Jahr entweder vom 18. bis 25. Januar oder in der Zeit von Chris­ti Himmelfahrt bis Pfingsten gefeiert. Für das Jahr 2020 haben Christen aus Malta die Texte und Vorlagen für die Gebetswoche vorbereitet. Für die Feier der Gebetswoche können alle Materialien sowie weitere Informationen auf der Website www.gebetswoche.de heruntergeladen werden.

Schiffe spielen im Leben der Malteser eine wichti­ge Rolle. Der Bibeltext für den Gottesdienst zur Gebetswoche beschreibt die gefährliche Seereise des Apostels Paulus auf dem Weg nach Rom (Apg 28,1–10). Das Schiff ist daher das bestim­mende Symbol des Gottesdienstes geworden, denn das Schiff steht auch für die manchmal stürmische Reise, auf die Christen sich bei der Suche nach Einheit begeben.

Malteser erinnern an Paulus mit einem Fest

Die Texte zur Gebetswoche hat die römisch-katholische Bi­schofskonferenz in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Malta („Christians Together in Malta“) er­arbeitet. Das Thema „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ bezieht sich auf die Texte der Apostelgeschichte, in denen vom Schiffbruch des Apostels Paulus berichtet wird. Die Schiffbrüchigen werden von der einheimischen Bevölkerung gastfreundlich aufgenommen und versorgt. Jedes Jahr erinnern die Malteser am 10. Januar mit einem Fest an dieses Ereignis, denn nach alter Tradition sei so das Christentum auf die Insel gekommen.

Auf Gastfreundschaft angewiesen

Die Geschichte vom Schiffbruch des Paulus wird von der in­ternationalen Vorbereitungsgruppe für die Gebetswoche in den Kontext von Flucht und Migration heute gestellt: Auch in der Gegenwart befinden sich viele Menschen auf demselben Meer und geraten auf ihrer Flucht in Lebensgefahr. Dieselben Orte, die in der Apostelgeschichte genannt werden, sind auch heute für Menschen auf der Flucht Schicksalsorte. In anderen Teilen der Welt begeben sich viele Menschen auf ebenso gefährliche Reisen zu Lande und zur See, um Naturkatastrophen, Krieg und Armut zu entkommen. Sie alle sind besonders auf die Gast­freundschaft anderer angewiesen. Daher haben die Malteser in den Gebeten und Texten der Gebetswoche den Blick auf diese wichtige christliche Tugend gelenkt.

Einheit der Christen ist kein Selbstzweck

Aus dem Beispiel der Apostelgeschichte wird deutlich, wie aus einer zufälligen Begegnung Gemeinschaft entstehen kann. Eine solche Gemeinschaft über Grenzen hinweg kann die Not lin­dern und neue Perspektiven eröffnen. Die Malteser sehen ins­besondere die Kirchen in der Pflicht, solche Gemeinschaft zu fördern. Daher rufen sie dazu auf, untereinander Gemeinschaft zu pflegen und Versöhnung zu suchen. Die Einheit der Christen ist kein Selbstzweck, sondern sie muss besonders für den Not­leidenden, Hilfsbedürftigen und Fremden offenstehen. „Unsere Einheit als Christen wird nicht nur dadurch entdeckt, dass wir einander Gastfreundschaft gewähren, so wichtig dies ist, son­dern auch durch liebevolle Begegnungen mit denen, die unse­re Sprache, unsere Kultur oder unseren Glauben nicht teilen“, heißt es in den Vorbereitungsmaterialien der Gebetswoche.

Marc Witzenbacher
aus: Magnificat. Das Stundenbuch, 01/2020, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de

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Die Texte der Gebetswoche für die Einheit der Christen stammen aus Malta

von Marc Witzenbacher, www.magnificat.de
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Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird jedes Jahr entweder vom 18. bis 25. Januar oder in der Zeit von Chris­ti Himmelfahrt bis Pfingsten gefeiert. Für das Jahr 2020 haben Christen aus Malta die Texte und Vorlagen für die Gebetswoche vorbereitet. Für die Feier der Gebetswoche können alle Materialien sowie weitere Informationen auf der Website www.gebetswoche.de heruntergeladen werden.

Schiffe spielen im Leben der Malteser eine wichti­ge Rolle. Der Bibeltext für den Gottesdienst zur Gebetswoche beschreibt die gefährliche Seereise des Apostels Paulus auf dem Weg nach Rom (Apg 28,1–10). Das Schiff ist daher das bestim­mende Symbol des Gottesdienstes geworden, denn das Schiff steht auch für die manchmal stürmische Reise, auf die Christen sich bei der Suche nach Einheit begeben.

Malteser erinnern an Paulus mit einem Fest

Die Texte zur Gebetswoche hat die römisch-katholische Bi­schofskonferenz in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Malta („Christians Together in Malta“) er­arbeitet. Das Thema „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ bezieht sich auf die Texte der Apostelgeschichte, in denen vom Schiffbruch des Apostels Paulus berichtet wird. Die Schiffbrüchigen werden von der einheimischen Bevölkerung gastfreundlich aufgenommen und versorgt. Jedes Jahr erinnern die Malteser am 10. Januar mit einem Fest an dieses Ereignis, denn nach alter Tradition sei so das Christentum auf die Insel gekommen.

Auf Gastfreundschaft angewiesen

Die Geschichte vom Schiffbruch des Paulus wird von der in­ternationalen Vorbereitungsgruppe für die Gebetswoche in den Kontext von Flucht und Migration heute gestellt: Auch in der Gegenwart befinden sich viele Menschen auf demselben Meer und geraten auf ihrer Flucht in Lebensgefahr. Dieselben Orte, die in der Apostelgeschichte genannt werden, sind auch heute für Menschen auf der Flucht Schicksalsorte. In anderen Teilen der Welt begeben sich viele Menschen auf ebenso gefährliche Reisen zu Lande und zur See, um Naturkatastrophen, Krieg und Armut zu entkommen. Sie alle sind besonders auf die Gast­freundschaft anderer angewiesen. Daher haben die Malteser in den Gebeten und Texten der Gebetswoche den Blick auf diese wichtige christliche Tugend gelenkt.

Einheit der Christen ist kein Selbstzweck

Aus dem Beispiel der Apostelgeschichte wird deutlich, wie aus einer zufälligen Begegnung Gemeinschaft entstehen kann. Eine solche Gemeinschaft über Grenzen hinweg kann die Not lin­dern und neue Perspektiven eröffnen. Die Malteser sehen ins­besondere die Kirchen in der Pflicht, solche Gemeinschaft zu fördern. Daher rufen sie dazu auf, untereinander Gemeinschaft zu pflegen und Versöhnung zu suchen. Die Einheit der Christen ist kein Selbstzweck, sondern sie muss besonders für den Not­leidenden, Hilfsbedürftigen und Fremden offenstehen. „Unsere Einheit als Christen wird nicht nur dadurch entdeckt, dass wir einander Gastfreundschaft gewähren, so wichtig dies ist, son­dern auch durch liebevolle Begegnungen mit denen, die unse­re Sprache, unsere Kultur oder unseren Glauben nicht teilen“, heißt es in den Vorbereitungsmaterialien der Gebetswoche.

Marc Witzenbacher
aus: Magnificat. Das Stundenbuch, 01/2020, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de

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