Buchtipps für Kinder

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Buchtipp für Kinder: "Angekommen"

© Neufeld Verlag

Das Cover des Buches "Angekommen"

Viele Fremde leben mittlerweile in Deutschland. Was hilft für ein gutes Miteinander, sind nicht Rückzug und Ängste, sondern Begegnung und Austausch. Zwei empfehlenswerte Kinderbücher verfolgen genau dieses Ziel. Es handelt sich um das Buch „Angekommen“ von Hanna Schott und um „Mein Gott, dein Gott, unser Gott“ von Franz Hübner.

„Angekommen“: Die Autorin Hanna Schott lässt in diesem Buch vier Kinder von ihren Eindrücken, Erlebnissen und Gefühlen erzählen, die seit kurzem in Deutschland leben: Amir aus Syrien, Kidist aus Äthiopien, Yuna aus Japan und Boss aus dem Kosovo. Hanna Schott leistet damit Übersetzungs- und Verständigungshilfe für diejenigen, die sich aufgrund mangelnder Sprachfertigkeiten (noch) nicht selbst mitteilen können. Einfühlsam versetzt sie sich in die Lebenswelt der geflüchteten Kinder, die sie beispielhaft beschreibt. Zielgruppe des Buches sind Kinder, die mehr über die Neuen wissen möchten. „Wo kommen die Kinder her und weshalb wohnen sie jetzt bei uns? Und wie fühlt man sich wohl, wenn man ganz neu hier ist? In diesem Buch findet ihr die Geschichten von Kindern, die mir verraten haben, wie es ihnen geht“, schreibt Hanna Schott im Vorwort. Zahlreiche Illlustrationen von Volker Konrad bereichern das Buch. Für Kinder ab 7 Jahren

Hanna Schott, Volker Konrad: Angekommen! Vier Kinder erzählen von ihrem ersten Jahr in Deutschland. Neufeld Verlag, Juli 2016, 124 Seiten, ISBN 978-3-86256-074-5, 12,90 Euro

Buchtipp für Kinder "Mein Gott. Dein Gott. Unser Gott"

© Herder Verlag

Das Cover des Buches "Mein Gott. Dein Gott. Unser Gott"

„Mein Gott, dein Gott, unser Gott“: Franz Hübner erzählt die Auseinandersetzung dreier Freunde, David, Ibrahim und Johanna. Sie diskutieren immer wieder dieselbe Frage: Wessen Gott mag wohl der Richtige sein? Um eine Antwort zu finden, zieht Ibrahim los und begegnet unterwegs verschiedenen Menschen, die ihm jeweils versichern, dass „ihr“ Gott der „allerallerallergrößte“ sei. Am Ende verstehen die Kinder, dass es immer der eine Gott ist, der viele Gesichter und Eigenschaften hat und zu dem es unterschiedliche Zugänge gibt. Carla Rötters aus Kitzingen machte uns auf dieses Buch aufmerksam. Sie schreibt: „Ein herrliches Kinderbuch! Mit ihm machen wir im Religionsunterricht und als Lesepaten sehr gute Erfahrungen, weil die Kinder und Jugendlichen (seien es Deutsche oder Migranten) sich austauschen können über all das, was sie lieben und an was sie glauben, um am Ende festzustellen, dass wir alle im Grunde genommen das Gleiche lieben … und alle miteinander verbunden sind.“ Die märchenhaften Illustrationen stammen von Giuliano Ferri.

Franz Hübner, Giuliano Ferri: Mein Gott, dein Gott, unser Gott. Verlag Herder, 1. Auflage 2016, 32 Seiten, ISBN 978-3-451-71339-2, 14,99 Euro

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