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„Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“

Sechste Synodalversammlung in Stuttgart beendet

von Pressemeldung DBK/EK am 02.02.2026 - 14:31  

Synodaler Weg / Marko Orlovic

Blick in die sechste Synodalversammlung - Bilder für die Berichterstattung gibt es kostenfrei unter https://medien.dbk.de/web/73684e02afe2396f/2026--sechste-synodalversamm…

Der Synodale Weg als Dialogprozess zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland ist Ende Januar 2026 in Stuttgart in seiner ersten Phase zu Ende gegangen – nach sechs Jahren intensiver Debatten. Mit großer Mehrheit verabschiedete die sechste und letzte Synodalversammlung eine gemeinsame Erklärung. Unter dem Leitwort „Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“ bekräftigten die Synodalen die Notwendigkeit, sexualisierte Gewalt in der Kirche weiterhin aufzuarbeiten. Entscheidend sei die Überwindung der systemischen Ursachen. „Eine hoffnungsfrohe Kirche, die nichts mehr verschleiert und sich erneuert“, könne eine wirksamere Kirche in der Welt sein, heißt es in der Erklärung.

Mit der sechsten Synodalversammlung ist die erste Phase des Synodalen Weges abgeschlossen. In einem nächsten Schritt soll als bundesweites Gremium für Synodalität eine Synodalkonferenz eingerichtet werden. Dazu wird Ende Februar 2026 die Deutsche Bischofskonferenz über das Statut abstimmen, das bereits vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) angenommen wurde. Anschließend wird die Anerkennung (Recognitio) in Rom erbeten.

Frohe Botschaft sichtbar machen

„Mit der Synodalkonferenz wird die katholische Kirche in Deutschland ein Instrument gewinnen, um dauerhaft die systemischen Dimensionen des Machtmissbrauchs zu bekämpfen“, heißt es in der Erklärung weiter. „Das Ziel der Synodalkonferenz ist es, Partizipation, Transparenz und Rechenschaft zu sichern, Diskriminierung zu bekämpfen und Geschlechtergerechtigkeit zu fördern.“ Gemeinsame Beratungen und gemeinsame Beschlüsse von Bischöfen und Laien gäben Entscheidungen Nachdruck: „Denn unsere Kirche hat die Aufgabe, in unserer zerrissenen Welt die Frohe Botschaft sichtbar zu machen.“

Zuvor hatte sich die Synodalversammlung mit Evaluation und Monitoring der seit 2021 gefassten Beschlüsse beschäftigt. Die Synodalversammlung einigte sich auch auf eine Anpassung der anstehenden Wahlordnung für die noch zu wählenden Mitglieder einer dritten Gruppe in der künftigen Synodalkonferenz. Neben Bischöfen und ZdK-Delegierten – jeweils 27 – besteht die dritte Gruppe ebenfalls aus 27 Personen. Bereits beschlossen wurde die Präsenz zweier Mitglieder des Beirats der Betroffenen von sexualisierter Gewalt sowie zweier Mitglieder der Ordensobernkonferenz. Mindestens 13 Mitglieder sollen Frauen sein, mindestens fünf Mitglieder unter 30 sein und mindestens drei Mitglieder den muttersprachlichen Gemeinden angehören.

„Kraftvolle Allianz“

Der Präsident der Synodalversammlung und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing sagte: „Synodalität ist das Zukunftsmerkmal der Kirche – weltweit und in Deutschland. Ich bin froh und dankbar, dass die beiden synodalen Prozesse – der römische Weg und unser Weg – mittlerweile gut ineinandergreifen. Es gibt kein Gegenüber mehr, Kirche ist ein Miteinander, und Synodalität ist die Zukunft des Miteinanders der Kirche. Daran müssen wir uns messen lassen.“ Er erinnerte daran, dass neben allem innerkirchlichen Arbeiten die Kirche auch die Sorgen in der Welt ernstnehme: „Wir kreisen mit dem Synodalen Weg nicht um unseren eigenen Kirchturm. Die künftige Synodalkonferenz will und soll ja gerade zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung beziehen – Laien und Bischöfe gemeinsam. Das ist eine kraftvolle Allianz, mit der wir in der Öffentlichkeit wahrnehmbar sein können. Und dabei geht es dann auch darum, die Frohe Botschaft zu verkünden. Das Evangelium ist Richtschnur unseres Handelns. Gehen wir voran. Haben wir Mut. Zeigen wir Hoffnung. Geben wir Zeugnis von unserem Glauben in einer Zeit, die das Zeugnis der Christinnen und Christen braucht.“

Mehr Informationen und ein Flyer für die Gemeindearbeit

Mehr Informationen zum Synodalen Weg und der Wortlaut der Erklärung „Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“ unter www.synodalerweg.de

Es gibt auch einen Flyer für die Gemeindearbeit, der kurz und knapp über die Beschlüsse und Ergebnisse des Synodalen Weges informiert. Es gibt ihn digital unter https://www.zdk.de/fileadmin/zdk.de/PDFs/Flyer/Flyer_SynodalerWeg.pdf oder gedruckt (Mindestbestellmenge 10 Exemplare/Höchstbestellmenge 100 Exemplare). Bei Interesse schreiben Sie eine Mail an presse@zdk.de. Die Bestellung des gedruckten Flyers ist bis zum 2. März 2026 möglich.

Pressemeldung DBK/EK, In: Pfarrbriefservice.de

Sechste Synodalversammlung in Stuttgart beendet

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Pressemeldung DBK/EK

Der Synodale Weg als Dialogprozess zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland ist Ende Januar 2026 in Stuttgart in seiner ersten Phase zu Ende gegangen – nach sechs Jahren intensiver Debatten.

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