Warum endet der Fasching eigentlich am Aschermittwoch – und nicht zum Beispiel am 1. April? Steckt dahinter mehr als ein bloßer zeitlicher Zusammenhang? Was verbindet zwei Zeiten, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten: hier die Ausgelassenheit, der Spaß, das Spiel mit Rollen und Grenzen – dort Verzicht, Nüchternheit und innere Einkehr?
Die Texte dieses Schwerpunktthemas gehen diesem inneren Zusammenhang nach – aus historischer, psychologischer und kultureller Perspektive. Und sie zeigen, warum Fasching gerade auch in Krisenzeiten seinen Platz hat: Weil Lachen, Feiern und gemeinsames Ausgelassensein dem Schweren etwas entgegensetzen können. Gerade wir Christen haben allen Grund zum Lachen: Seit Ostern und der Auferstehung Jesu dürfen wir darauf vertrauen, dass das Leben stärker ist als alles Böse und Enge.
