Den eigenen Weg suchen und gehen – Schwerpunktthema für September 2021

Spezialausgabe mit Materialien für Erwachsene und Jugendliche

von Ronja Goj am 05/26/2021 - 06:00  

Rund ist er. Flach. In der Mitte ein Punkt. Um ihn herum gemalt – Zacken. Spitz, länglich, schlank. Wie die eines Sterns. Sie deuten auf ein großes N, ein O, ein S, ein W. Außen am Rand, rundherum im Kreis geschrieben – Zahlen. 0, 20, 40. In Zwanzigerschritten bis zur 340. Darunter kleine, dünne, zierliche Striche. Über allem schwebt ein dünnes, feines Metallplättchen. Das befestigt ist in der Mitte. Schmal, mit einer Spitze an beiden Seiten. Trotzdem beweglich, wackelig. Der Kompass.

Die Seemänner aus längst vergangenen Zeiten verwendeten ihn. Um sicher über die Weiten der Meere, die Tiefen der Ozeane zu segeln. Die Vermessungsingenieure im Bergbau verwendeten ihn. Die Mannschaften in den U-Booten. Heute die Piloten in den Flugzeugen. Die Wanderer im Gebirge. 

Doch da ist noch ein anderer Kompass. Der Lebenskompass. Der tief in jedem Menschen ruht. Der ihm die Richtung weist, den Weg zeigt, Orientierung gibt. Ihm hilft, seinen eigenen Weg zu suchen, ihn zu finden, zu gehen. Doch manchmal scheint da keine Kompassnadel zu sein. Wenn Menschen ihren Weg verlieren, ihn nicht mehr wiederfinden. Manchmal scheint die Kompassnadel zu klemmen, falsch auszuschlagen. Wenn Menschen von ihrem Weg abkommen. Manchmal, scheint sie schnurstracks auszuschlagen, in eine Richtung zu weisen, zu deuten. Gibt den Menschen Kraft zielstrebig diesen einen Weg weiter zu gehen. Manchmal scheint sich die Kompassnadel neu auszurichten. Wenn sich das Ziel, das der Kompass anzeigt nicht mehr richtig anfühlt, überdacht werden muss, neu gesetzt werden muss. 

All diese Aspekte greift das neue Schwerpunktthema auf. Bietet Materialien rund um das Thema „Den eigenen Weg suchen und gehen“. Bilder von Wegen, von Schuhen, Grenzen, dem Leben. Texte, die sich mit dem Unterwegs sein befassen, dem Umkehren, der Krise, der Suche nach dem richtigen Weg, dem Wagen von Neuem, dem Lebenslabyrinth, dem Ankommen. Es motiviert Pfarrbriefredaktionen in der nächsten Pfarrbriefausgabe junge Menschen aus der Gemeinde zu Wort kommen zu lassen, die ihren Weg gesucht und gefunden haben. Empfiehlt Links zum Pilgern, die dabei helfen können, den eigenen Kompass neu auszutarieren. 
 

    Bilder

    Ein Reisebericht

    von

    Norbert Rönn, Quelle: der pilger, www.der-pilger.de

    Der „Jerusalemweg“ führt abseits konventioneller Pilgerwege hinein in die unmittelbare Begegnung mit der biblischen Landschaft. - Erfahrungen einer Wanderreise von Nazareth über die heiligen Stätten am See Genezareth nach Jerusalem.

    Eine Beratung von Jugendlichen für Jugendliche

    von

    Ronja Goj

    „Ich bin mir heute noch sicher, dass dieser Kontakt mein Leben rettete“, sagt Hannah, eine ehemalige Nutzerin von [U25]. 500 Jugendliche sind es, die in Deutschland jedes Jahr durch Suizid sterben.

    Von Jugendlichen für Jugendliche

    von

    Ronja Goj

    Christin Triebkorn ist Rehabilitationspädagogin und Standortleitung der [U25] Online-Suizidprävention am Standort Dortmund. Die Onlineberatung richtet sich an suizidgefährdete junge Menschen. Gleichaltrige beraten dort Gleichaltrige. Ehrenamtlich. Anonym. Kostenlos.

    Wie geht das?

    von

    Ronja Goj

    Christin Triebkorn ist Rehabilitationspädagogin und Standortleitung der [U25] Online-Suizidprävention am Standort Dortmund. Die Onlineberatung richtet sich an suizidgefährdete junge Menschen. Gleichaltrige beraten dort Gleichaltrige. Ehrenamtlich. Anonym. Kostenlos.

    7 Tipps für dich

    von

    Ronja Goj

    Du weißt nicht, wohin es in deinem Leben gehen soll? Was dein Weg ist? Was du nach der Schule machen sollst? Fühlst dich orientierungslos? Christin Triebkorn ist Rehabilitationspädagogin und Standortleitung von [U25] Dortmund. Sie hat 7 Tipps für dich:

    10 Tipps für dich

    von

    Ronja Goj

    Christin Triebkorn ist Rehabilitationspädagogin und Standortleitung der [U25] Online-Suizidprävention am Standort Dortmund. Die Onlineberatung richtet sich an suizidgefährdete junge Menschen. Gleichaltrige beraten dort Gleichaltrige. Ehrenamtlich. Anonym. Kostenlos.

    von

    Tobias Petzoldt, „VonWegen, Ein Begleiter fürs Pilgern, Wandern, Leben“, Evangelische Verlagsanstalt

    Und dann der klare Eindruck,
    dass es gut ist, wo man ist:
    alles sein zu lassen,
    um sein zu können,
    um Sein zu sein.

    Nicht weiter müssen,
    nichts weiter müssen,
    tun und lassen können,
    ankommen, ablegen
    da sein im Dasein
    und wissen:

    von

    Peter Schott

    Auf der Suche
    nach etwas,

    was so aussieht
    wie ich,

    was sich so anfühlt
    wie ich,

    habe ich auch
    etwas gefunden.

    Doch leider sieht es aus,
    als sieht es nur so aus,
    wie ich aussehen will.

    Ein Gebet

    von

    Ronja Goj

    Guter Gott,

    von

    der pilger, www.der-pilger.de

    Der erste Impuls kam aus Zürich in der Schweiz. Heute ist daraus eine Bewegung geworden, die immer mehr Menschen über die Konfessionsgrenzen hinaus in Bewegung bringt – und das inzwischen nicht nur samstags.

    Weg

    von

    AM BESTEN WEG, © Landesstelle der Katholischen Landjugend Bayerns, München 2020, www.landjugendshop.de

    Ein neuer Ort – 
    Wege in verschiedene Richtungen.
    Neugier, Freude, Spannung.

    Wo will ich hin?
    Wo finde ich das, was ich finden will?
    Was frage ich überhaupt? Und wen?
    Wer versteht meine Fragen und wer kann mir antworten?

    Raus aus dem Alltag!

    von

    AM BESTEN WEG, © Landesstelle der Katholischen Landjugend Bayerns, München 2020, www.landjugendshop.de

    Manches Mal möchte ich alles hinter mir lassen.
    Endlich einmal ein großes Abenteuer erleben.
    Eine ganz besondere Bergtour,
    eine ganz besonders herausfordernde Aktion erleben,
    Bauchkitzeln und Spannung.
    Eben das ganz besondere Abenteuer.

    von

    Benedikt Brandstetter, aus: Segenreich, Werkbrief für die Landjugend © Landesstelle der Katholischen Landjugend Bayerns, München 2018, www.landjugendshop.de

    Vor jedem Ziel liegt ein Weg, vor jedem Weg liegt ein erster Schritt,
    vor jedem ersten Schritt liegt ein Wille, diesen zu gehen,
    vor jedem Willen liegt eine Entscheidung,
    vor jeder Entscheidung liegt ein Wunsch.

    von

    aus: AM BESTEN WEG, © Landesstelle der Katholischen Landjugend Bayerns, München 2020, www.landjugendshop.de

    Bin ich noch richtig?
    Fühle ich mich gut?
    Oder brauche ich einen Richtungswechsel?

    von

    AM BESTEN WEG, © Landesstelle der Katholischen Landjugend Bayerns, München 2020, www.landjugendshop.de

    Wir sind als Mensch unterwegs,
    mal allein,
    mal in einer Gruppe,
    mal zu zweit.

    Egal wie viele Menschen dich in der kommenden Zeit begleiten,
    du bist nicht allein unterwegs.

    Wer begleitet dich?
    Real?
    In Gedanken?

    von

    Gaby Bessen

    So manches Mal stelle ich fest:
     „Oh Schreck! Ich hab mich selber im Gepäck!“

    Es geht nicht vor und nicht zurück,
    ich fühle mich total bedrückt.

    Fern unbeschwerter Leichtigkeit,
    kein Sonnenschein, nur Dunkelheit.

    von

    Klaus Jäkel

    führt oft
    ein langer Weg
    mit Biegungen und Fügungen
    Engen und Ängsten
    Hast und Last mit 
    Stopps und Flops

    dazwischen auch
    viel freie Bahnen
    schnurgeradeaus
    die Sicht ist klar

    von

    Linus Hartmann

    „Ständig träume ich von der Zukunft,

    ihren unbegrenzten Möglichkeiten,

    dem Umbruch, der Veränderung.

    Alle Tore stehen mir offen.

    Nichts, was mir den Weg versperrt.

    Trotzdem bleibe ich stehen,

    stumm und blind.

    Fühlt sich so die Freiheit an?“

    von

    Linus Hartmann

    „Regeln mögen langweilig und bedrückend sein,
    aber wenigstens gaben sie mir das Gefühl, richtig zu handeln,
    ohne etwas tun zu müssen.
    Jetzt soll ich selber entscheiden, was gut für mich und für andere ist.
    Was simpel klingt, bereitet mir ernsthafte Probleme.

    von

    Katholische Landjugendbewegung Bayerns

    Gott,
    ich danke dir,
    dass du mich so einzigartig erschaffen hast.
    Ich kann es nicht fassen – ich ein Traum von dir.
    Ich auf meinem Weg.
    Sei bei mir,
    damit ich ganz ich selbst werde.

    Amen

    von

    Gisela Baltes, www.impulstexte.de

    Offen bleiben, Neues wagen
    und nach Unbekanntem fragen.

    All die altvertrauten Sachen
    mal auf neue Weise machen.

    Augen auf, genau hinsehen,
    auch mal neue Wege gehen.

    Richtung ändern, Zickzack laufen
    und gemütlich dann verschnaufen.

    Segen

    von

    Volksgut

    Gott sei vor mir,
    um mir den Weg zu zeigen.

    Gott sei neben mir,
    um mich zu begleiten.

    Gott sei hinter mir,
    um mich zu beschützen.

    Gott sei unter mir,
    um mich aufzufangen.

    Gott sei über mir,
    um mich zu segnen.

    Für Jugendliche

    von

    Bausteine für einen Jugend-/Schulgottesdienst zur MISEREOR/BDKJ-Jugendaktion 2015, „Segen“

    Der Herr, der immer an deiner Seite ist, segne dich.

    Er sei dein Anker, um Ruhe zu finden und Kraft zu sammeln.

    Er segne dich mit Mut, deinen eigenen Kurs neu zu setzen.

    Er segne dich mit Weitsicht, um standhaft zu bleiben, wo andere von der Flut mitgerissen werden.

    von

    Thorsten Seipel

    in meinem Leben
    hinterlasse ich
    Eindrücke

    Spuren
    nicht nur auf dem Weg
    den ich gehe

    Spuren
    bei den Menschen

    die ich liebe
    die mich begleiten
    denen ich begegne

    Augenblicke
    Erinnerungen
    Bilder

    von

    Theresia Bongarth

    Wenn ich einen Weg betrete,
    den ich nicht kenne,
    muss ich mich entscheiden
    für eine Richtung,
    für einen neuen Weg.
    Manchmal entscheide ich mich für eine Ruhepause
    auf einer Bank,
    die am Ende eines Weges steht.

    Geh einfach los!

    von

    Irmela Mies-Suermann

    Trete nicht auf der Stelle,
    verlass die gewohnte Spur
    und geh einfach los!

    Was hält dich auf?
    Besitz und Ansehen?
    Angst vor Unbekanntem?

    Der Weg ist voll Staub und Steine,
    Stolpersteine, Schlaglöcher,
    Disteln und Dornen.

    von

    Klaus Jäkel

    nimmt oft
    einen langen Weg
    mit Biegungen
    und Fügungen
    Engen und Ängsten
    Stopps und Flops

    dazwischen auch
    manch freie Bahn
    schnurgeradeaus
    die Sicht ist klar               

    Erfahrung des Lebens

    von

    Thorsten Seipel

    Erfahrung des Lebens
    unterwegs sein

    zu Menschen
    zu Orten
    zu Unbekanntem
    zu mir

    unablässig
    im Aufbruch

    alles im Fluss

    Erfahrung des Lebens
    unterwegs sein

    immer wieder
    immer neu

    ... bitte wenden!

    von

    Klaus Jäkel

    Wenn möglich …

    … bitte wenden!
    rät mein Auto-Navi mir
    wenn ich dabei bin
    mich zu verfahren
    -  auf falsche Routen

    bitte wenden!
    rät ein „Navi“ in mir
    wenn ich dabei bin
    mich zu verlieren
    -  auf Ab- oder Irrwege

    von

    Norbert Mothes

    nicht einen Weg gehen
    meinen Weg gehen
    Sackgassen
    herausfinden
    Irrwege
    zurückgeführt werden
    Fallen
    aufrichten
    Versagen
    Vergebung erfahren
    Verletzungen erleben müssen
    Heilung spüren
    Suchen
    dranbleiben
    den Weg

    Eine Ermutigung

    von

    Irmela Mies-Suermann

    Immer wieder müssen wir aufbrechen,
    müssen Abschied nehmen,
    Vertrautes hinter uns lassen.
    Wer nicht Hoffnung und Zuversicht hat,
    fürchtet den Aufbruch und seine Schmerzen,
    denn er bringt oft den Verlust lieber Beziehungen,

    Was hilft?

    von

    Katharina Wagner

    Wegweiser ignoriert

    vom Weg abgekommen
    verlaufen

    heillos

    hilft nur
    umkehren

    Katharina Wagner, www.pfarrbriefservice.de

    von

    Frank Greubel

    Irgendwo
    ist ein Weg
    der mich ans Ziel bringt

    Irgendwann
    finde ich die Spur
    die meine Füße hinterließen

    Irgendwie
    schaffe ich es
    nach Pausen wieder aufzubrechen

    Irgendwann
    triffst du mich
    um mit mir zu gehen

    Spring in die Endgültigkeit

    von

    Frank Greubel

    Spring in die Endgültigkeit
    Treff die Entscheidung
    Steh dazu

    Buchtipp „VonWegen“

    Ein Begleiter fürs Pilgern, Wandern, Leben

    Seit uralten Zeiten vergleichen Menschen das Leben mit dem Gehen eines Weges. Wohin sind wir unterwegs? Stolpern wir gerade durchs Leben oder ist uns das Ziel klar? Brechen wir auf oder sitzen wir müde am Wegesrand, um uns auszuruhen? Ist der Weg eben und gerade oder steinig und steil? Und wovon lassen wir uns leiten auf unserem Weg? 

    Was immer uns auf unseren Wegen begegnet, wir sind nicht allein, Glaubende wissen sich begleitet. Dieser Begleitung will das inspirierende und poetische Buch nachspüren. Es lädt Leserinnen und Leser ein, mit Gottes Hilfe den Rückenwind zu genießen und dem Gegenwind zu trotzen – egal, auf welchen Alltags- oder Wanderwegen sie gerade unterwegs sind.

    Bibliografische Daten:

    „VonWegen – Ein Begleiter fürs Pilgern, Wandern, Leben“
    Tobias Petzoldt
    Erscheinungsjahr: 2021
    edition chrismon
    120 Seiten
    ISBN 978-3-96038-276-8
    EUR 15,00 [D]

    Evangelische Verlagsanstalt, In: Pfarrbriefservice.de

    Power-Riegel zum Selbermachen

    Proviant für die Pilger-Tour

    Bei diesem Rezept hat der Backofen Pause, lediglich Ihr Kühlschrank kommt für ein Stündchen zum Einsatz. Für einen Vorrat von 12 Riegeln verrühren Sie 120 g Haferflocken, 50 g gemahlene Mandeln, 300 g Erdnussmus, 110 g Hanfsamen, 180 g Honig, 90 g getrocknete Rosinen, 25 g Pistaziensplitter und eine Prise Salz miteinander. In eine Auflaufform (22 x 28 cm) geben, fest drücken und kühl stellen. In Stücke schneiden, einzeln in Frischhaltefolie verpacken.

    Quelle: der pilger, www.der-pilger.de, In: Pfarrbriefservice.de

    Energie in Kugelform

    Gesunde Snacks zum Mitnehmen

    Auf Pilger- oder Wandertouren kann es immer mal wieder vorkommen: Plötzlich schwinden die Kräfte, die Energie ist aufgebraucht und man wäre froh über eine gesunde, leichte und aufbauende Zwischenmahlzeit, die einem hilft, die nächsten Kilometer bis zur Rast oder Einkehr gut zu bewältigen. Kleine, wohlschmeckende Energiekugeln können hier zu wahren Rettern werden. 
    Für zehn solcher „Aufbauhilfen“ werden 150 Gramm Trockenfrüchte und 70 Gramm Nüsse gemischt, mit einem Mixer zerkleinert, sodass eine klebrige Masse entsteht. Diesen Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen und dann daraus zehn Kugeln formen. Es eignet sich alles, was schmeckt – wie Datteln, Feigen oder getrocknete Aprikosen. Kakaopulver oder Erdnussbutter können nach Belieben hinzugefügt werden. Überhaupt sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. So kann man die fertigen Kugeln auch noch mit Kokosraspeln „panieren“. Das schmeckt nicht nur lecker, sondern sieht auch hübsch aus. Sind keine frischen Zutaten Teil der Energiekugeln, wie beispielsweise zerdrückte Banane, sind die Energiespender sogar eine Weile haltbar.

    Quelle: der pilger, www.der-pilger.de, In: Pfarrbriefservice.de

    Musiktipps

    Hier finden Sie passende Lieder zum Thema

    „Kraniche“ – Bosse: Bosse - Kraniche (Official Video) - YouTube
    „Auf dem Weg“ – Mark Forster: Mark Forster - Auf dem Weg (Videoclip) - YouTube
    „Überwintern“ – EMMA6: EMMA6 - Überwintern (Offizielles Video) - YouTube
    „Unterwegs“ – Lina Maly: Lina Maly - Unterwegs (Official Music Video) - YouTube

    Auf diese Lieder können Sie in Ihrem Pfarrbrief verlinken. Oder Sie generieren einen QR-Code mit einem QR-Code-Generator. Drucken Sie den Code in Ihrem Pfarrbrief ab. Interessierte können ihn mit ihrem Handy abscannen und das Lied anhören. Vorsichtig müssen Sie bei Liedtexten sein. Diese dürfen Sie nicht einfach so in Ihrem Pfarrbrief abdrucken. Zuvor müssen Sie die Rechte klären. 
     

    Hildegard von Bingen auf der Spur

    Auf 137 Kilometer Natur und Geschichte erleben

    „Das Firmament ist der Thron aller Schönheit“, sagte Hildegard von Bingen einst. Die Kirchenlehrerin, eine der prägenden Frauenfiguren im zwölften Jahrhundert, hat an ihren Wirkungsorten tiefe Spuren hinterlassen. Diese Spuren wurden nun durch einen Pilgerweg miteinander verbunden. Auf 137 Kilometern können Wanderer Lebensstationen der Hildegard von Bingen besuchen und sich von ihren Werken inspirieren lassen. Vier deutsche Bistümer – Trier, Speyer, Mainz und Limburg – werden dabei berührt. Die Route führt von Idar-Oberstein bis nach Bingen und ist in zehn Etappen unterteilt. Auf dem Weg stehen 27 Meditationstafeln mit Pilgerfragen zu den Visionen von Hildegards mystischem Hauptwerk, dem „Liber Scivias“. Zudem finden sich auf der Strecke 32 Informationstafeln, die über die Wegstrecke, die Person Hildegard, ihr Werk, das Leben im Mittelalter und berühmte Wegstationen informieren.

    Ein Pilgerpass und die Broschüre zum Hildegardweg sind kostenlos bei der Naheland-Touristik erhältlich. Telefon: 06752 / 137610, info@naheland.net

    Quelle: der pilger, www.der-pilger.de, In: Pfarrbriefservice.de

    Ab in die Berge

    Auf historischen Pfaden über die Alpen

    Ein wunderschönes und beeindruckendes Naturerlebnis erwartet die Pilger auf dem Weg von Thaur nach San Romedio in Österreich. In 12 Tagesetappen führt die Strecke über 180 Kilometer und 9.600 Höhenmeter zum Wallfahrtsort San Romedio im Trentino. Den Romedius-Pilgerweg haben Hans Staud und Pfarrer Martin Ferner mit Hilfe verschiedener Aufzeichnungen und Landkarten nachgezeichnet. Die Tour durch die Alpen ist körperlich anstrengend und eignet sich nur für Pilger mit Bergwander-Erfahrung. Einzelne Streckenabschnitte verlangen Trittsicherheit, sowie Orientierungsvermögen und Bergerfahrung. Die Schutzhütten oder Gaststätten sollten schon im Voraus gebucht werden, damit die bequeme Übernachtung gesichert ist. Aufgrund der großen Höhenlage der Gebirgsübergänge (Portjoch, Maurerscharte, Schneebergscharte, Spronserjoch) ist es möglich, dass bis Ende Mai mit Schnee zu rechnen ist. Die Schutzhütten sind erst ab Mitte Juni bewirtschaftet. Es ist empfehlenswert, den Pilgerweg zwischen Mitte Juni bis Oktober zu gehen und zwölf Tage Zeit einzuplanen.
    Infos: www.romedius-pilgerweg.at, Hans Staud, 
    Tel: 0043-(0)676-6062342, j.staud@aon.at

    Quelle: der pilger, www.der-pilger.de, In: Pfarrbriefservice.de

    Tipps für Pfarrbriefredaktionen

    „Weißt du schon, was du nach der Schule machen willst?“, eine Frage, die bei vielen Schülerinnen und Schülern Schnappatmung auslöst. So vielfältig die Möglichkeiten. So groß die Auswahl. So bunt die Interessen. Wie sollen sie die richtige Ausbildung finden? Das richtige Auslandspraktikum? Das richtige Studium? Ihren eigenen Weg? Manche fühlen sich überfordert. Andere nicht in der Lage solch große Entscheidungen zu treffen, weil sie psychische Probleme haben. In einer Krise stecken. Krank sind. 

    Vielleicht helfen ihnen Erfahrungen von anderen jungen Menschen im gleichen Alter. Von Menschen, die ihren Weg bereits gefunden haben. Sie waren einmal in der gleichen Situation. Wissen, was Jugendliche umtreibt. Welche Fragen sie haben. Welche Sorgen. Welche Zweifel. Können erzählen, wie es ihnen gelungen ist, ihren persönlichen Weg zu finden.

    Schauen Sie sich in der Gemeinde um, nach diesen jungen Menschen. Fragen Sie, ob sie ein kurzes Statement für den Pfarrbrief schreiben würden. Ihren persönlichen Weg skizzieren würden. Ihre Lebensgeschichte erzählen würden. Oder, ob sie Tipps geben können. Von jungen Menschen für junge Menschen.

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