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Das Sterben lernen – das Leben lernen

Das Schwerpunktthema für September/Oktober 2026

von Elfriede Klauer am 27.05.2026 - 06:00  

Sylvio Krüger

„Das Sterben lernen“: Was ist denn das für ein düsteres Thema, wird sich manch einer vielleicht denken. Was soll man daran lernen? Sterben geschieht, ob man will oder nicht. Der Tod ist das, was jeden von uns erwartet.

Aber wie gehen wir mit dieser Aussicht um? Die Autorinnen und Autoren dieses Schwerpunktthemas zeigen: Ein „gutes“ Sterben hat viel mit dem Leben davor zu tun. Wer bewusst lebt, dem fällt es leichter zu gehen – so ihre These. Doch was bedeutet bewusstes Leben? Genau darum geht es in vielen Beiträgen. 

Und noch eine weitere Dimension kommt in den Blick: Nicht nur das Leben vor dem Tod spielt eine Rolle, sondern auch die Frage nach dem Danach. Aber was wissen wir darüber? Erstaunlich viel, sagen ein Klinikseelsorger und ein Kardiologe, die sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit einem Weiterleben nach dem Tod beschäftigen.

Sich mit der eigenen Endlichkeit befassen, damit das Leben an Tiefe gewinnt – darum geht es in diesem Schwerpunktthema. Laden Sie Ihre Lesenden zu einer Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens ein – mit den Texten und Bildern, die Sie hier finden, und mit Anregungen für eigene Ideen.

    Bilder

    Im Interview erklärt Pater Christoph Kreitmeir, wie die Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod das Leben vertieft

    von

    Elfriede Klauer

    Das Sterben lernen – geht das? Und warum könnte genau das unser Leben verändern? Der Klinikseelsorger Pater Christoph Kreitmeir geht dieser Frage in seinem Buch „Welche Farbe hat der Tod?“ nach. Er plädiert für einen bewussten Umgang mit der eigenen Endlichkeit.

    Paul Weismantel über den Mut, der eigenen Sehnsucht zu vertrauen – Ein Interview

    von

    Elfriede Klauer

    Lebe ich eigentlich das Leben, das wirklich zu mir passt? Im Gespräch spricht der Seelsorger und Buchautor Paul Weismantel über Sehnsucht, bewusste Entscheidungen und die Kunst, mit sich selbst, anderen und mit Gott im Einklang zu leben.

    Kolumne: Was trägt?

    von

    Franz Helm SVD, Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, www.lebenjetzt.eu

    „Mit dem Tod hört ja nicht das Leben auf, sondern das Sterben.“ Diesen Satz sagte der heutige Wiener Erzbischof Josef Grünwidl bei der Eröffnung eines Hospizes in Wien im Dezember 2025. Im Hospiz werden Sterbende begleitet. Ja, das Sterben gehört zum Leben.

    Eine Einschätzung des Psychologen Daniel Spitzenstätter

    von

    Daniel Spitzenstätter, Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, www.lebenjetzt.eu

    Die Thanatopsychologie ist ein noch vergleichsweise kleines Forschungsfeld.

    Ein Interview mit dem Kardiologen Dr. Pim van Lommel

    von

    Interview: Burkhard Zimmermann, Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, www.lebenjetzt.eu

    Seit etwa 40 Jahren erforscht der niederländische Kardiologe Dr. Pim van Lommel, was Menschen bei einer Nahtoderfahrung erleben. Im Interview berichtet er über erstaunliche Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit.

    Persönliche Gedanken zum Leben und Sterben

    von

    Pater Josef Denkmayr SVD, Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, www.lebenjetzt.eu

    Über das eigene Sterben habe ich eigentlich sehr wenig nachgedacht. Ich sehe das aber nicht als ein Verdrängen der Tatsache des Todes. Mit gewissen Dingen kann man sich erst auseinandersetzen, wenn man persönlich und unmittelbar betroffen ist.

    von

    Peter Schott

    VorSatz:

    Ab heute fange ich an,
    zu üben,
    so zu leben,
    wie ich gelebt haben will,
    wenn ich gehen muss.

    Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

    Wie Abschiednehmen uns wachsen lässt und neues Leben eröffnet

    von

    Stanislaus Klemm, Dipl. Psychologe und Theologe

    Ein 112-jähriger Mann wurde einmal gefragt, was in seinem Leben wirklich wichtig war. Seine Antwort war überraschend einfach: immer weiter lernen. Ja, wir Menschen scheinen dazu geboren zu werden, um zu lernen.

    Begraben. Ende. Aus. – Oder vielleicht doch nicht?

    von

    Kirsten Westhuis, aus: die andere zeit 20/2026, Andere Zeiten-Newsletter, www.anderezeiten.de

    Während einer Radtour am vergangenen Wochenende entdeckte ich plötzlich Grabsteine am Wegesrand. Da standen rund 30 schwarze Basaltsteine auf einer Wiese am Rande einer großen Parkanlage, in direkter Nachbarschaft zu Klettergarten und Picknickplatz. Ich hielt an und staunte.

    Warum Vorsorgedokumente für Menschen jeden Alters wichtig sind

    von

    Elfriede Klauer

    Drei Dokumente helfen dabei, wichtige Dinge für den Fall zu regeln, dass man später selbst nicht mehr dazu in der Lage ist, etwa aufgrund eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder im Alter.

    von

    Pater Reinhard Körner OCD, aus: Reinhard Körner, Warum ich an das ewige Leben glaube, St. Benno Verlag Leipzig, S. 140-142.

    Alles, was wir tun und wofür wir uns engagieren, ist für immer! Nichts ist umsonst getan, was wir liebend tun; und was wir jetzt nicht-liebend tun, wird einmal geradegerichtet sein. Auch unsere Liebe zueinander hat Zukunft für immer, ihre Ewigkeit hat schon begonnen.

    Projekt navi4life hilft jungen Menschen auf der Suche nach ihrem Glück

    von

    Elfriede Klauer

    Wie geht das – ein glückliches Leben? Drei Logbücher helfen jungen Menschen, Antworten auf diese Frage zu finden. Im Logbuch 1 geht es um das eigene Leben – „windschief und glänzend“, wie es im Untertitel heißt.

    von

    B.

    Es war ein Monat vor dem Abitur. Zufällig traf ich in der Stadt einen entfernten Cousin. Wir hatten nie besonders viel miteinander zu tun, doch weil wir uns fern unseres Heimatdorfes begegneten, kamen wir ins Gespräch. Diese kurze Begegnung sollte mein Leben nachhaltig beeinflussen.

    von

    Xenia Frenkel, Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, www.lebenjetzt.eu

    Nichts im Leben ist so sicher wie die Tatsache, dass wir alle sterben werden. Dennoch meiden wir es, uns damit zu beschäftigen. Dabei braucht ein guter Tod Vorbereitung.

    Erfahrungen der Kinderkrankenschwester und Trauerbegleiterin Corinna Nordhausen

    von

    Corinna Nordhausen, Quelle: Leben jetzt. Das Magazin der Steyler Missionare, www.lebenjetzt.eu

    Wenn ein Mensch jung stirbt, ist das natürlich etwas anderes als bei einem 90-Jährigen. Der Gedanke: „Ich bin noch so jung, noch gar nicht fertig, und jetzt ist es schon zu Ende“, ist sehr präsent.

    von

    Klaus Jäkel

                            Ja 
                             oder nein?

    von

    Stanislaus Klemm

    Totholz! Dürrer Zweig! Fauler Ast!
    Wie leicht gleitet doch die Leichtzüngigkeit dahin,
    die Dinge immer so zu sehen, wie wir sie sehen,
    sehen können – sehen möchten.
    Sind sie auch so?

    von

    Irmela Mies-Suermann

    Lass uns den Stein wegrollen,
    den Stein, der verschließt,
    der Leben verhindert, 
    der Hoffnung erstickt.

    Warmherzige Tragikomödie über Krankheit, Abschied und Tod

    von

    Elfriede Klauer

    Alex, der beste Freund von Eric, hat nur noch wenige Wochen zu leben. Die Diagnose Gehirntumor trifft beide mitten im Leben. Alex ist Lebenskünstler, Betreiber einer Bar und werdender Vater, Eric frustrierter Musikmanager im hippen Berlin. Wie geht das mit dem Sterben?

    von

    unbekannter Autor

    • würde ich mehr Fehler machen; ich würde versuchen, nicht so schrecklich perfekt zu sein
    • würde ich mich mehr entspannen und vieles nicht so ernst nehmen
    • wäre ich ausgelassener und verrückter; ich würde mir nicht so viele Sorgen machen um mein Ansehen
    von

    Theresia Bongarth

    In der Weite des Lebens
    Liegt die Nähe des Todes
    Jeden Tag
    Jede Minute, jede Sekunde
    Und das spornt uns an
    Zu LEBEN.

    Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de

    Die Bilder des Glaubens zeigen uns Wege zum Leben

    von

    Gerhard Wastl, Pastoralreferent; Quelle: Trialog, Pfarrmagazin des Pfarrverbandes Obergiesing

    Einen Fluss können wir nicht aufhalten. Das Leben auch nicht. Zum Leben gehören notwendig auch Trennungen und Abschiede. Die Bibel zeigt, wie diese Abschiede gelingen können, wohin sie führen und mit welchem Versprechen sie verbunden sind.

    Tipps für Pfarrbriefredaktionen

    Von Sterbenden lernen

    Warum engagiert sich jemand im Hospizdienst, also in der Begleitung Sterbender? Welche Erfahrungen machen diese Menschen und was lernen sie von Sterbenden? Bitten Sie eine/einen Engagierte/n aus Ihrer Pfarrei zum Interview.

    Örtlichen Hospizdienst vorstellen

    Stellen Sie das Angebot des Hospizdienstes in Ihrer Pfarrei vor. Wer ist Ansprechpartner? Wie bekommen Hilfesuchende Kontakt? Wie sind die Modalitäten? Welche Art von Dienstleistung wird angeboten?

    Kleine Umfrage

    Bitten Sie verschiedene Mitglieder aus Ihrer Pfarrei um eine kurze Antwort auf die Frage „Was ich nicht auf später verschieben möchte …“ und veröffentlichen Sie die Statements mit Nennung des Namens und des Alters, sofern die Befragten damit einverstanden sind. Bilder der Befragten machen die kleine Umfrage anschaulich.

    Kolumne: Was trägt?

    Das Thema Sterben hat viel mit dem Leben zu tun. Was trägt im Leben? Bitten Sie Mitglieder aus Ihrer Pfarrei, einen persönlichen Text zu verfassen über das, was trägt im Leben: Beziehungen, Dankbarkeit, Versöhnung, Glauben. 
    Vielleicht lässt sich damit auch eine kleine Kolumne im Pfarrbrief starten.

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