Bonifatiuspreis 2025: Vier Preisträger für innovative Projekte ausgezeichnet

Bonifatiuswerk belohnte neue Wege für Glaubensweitergabe

von Bonifatiuswerk am 21.11.2025 - 05:55  

Elias Breitner

Das „Himmelszelt“ in Wolfsburg ist im Sommer ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Gemeinschaft. Dieses Projekt bekam den ersten Preis.

Vier Projekte aus den (Erz-)Bistümern Freiburg, Paderborn, Hildesheim und Aachen sind die Preisträger des „Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland". Sie wurden jüngst anlässlich der Diaspora-Aktionseröffnung des Bonifatiuswerkes in Köln ausgezeichnet. Insgesamt haben sich 227 engagierte Menschen, Gruppen und Gemeinden aus fast allen deutschen Bistümern für den Bonifatiuspreis beworben – das war die höchste Zahl an Bewerbungen in der Geschichte des Bonifatiuspreises. Er wird seit 2006 alle drei Jahre vom Bonifatiuswerk verliehen. Gesucht waren Projekte, die neue Wege in der Glaubensweitergabe gehen.

Die Preisträger

Der erste Preis in Höhe von 6.000 Euro ging an das Projekt „Himmelszelt“ aus Wolfsburg im Bistum Hildesheim. Bereits zum vierten Mal haben katholische Pfarreien im Dekanat Wolfsburg-Helmstedt und der Gesamtverband Wolfsburg unter einem bunten Zirkuszelt Raum für Begegnung, Freude und Glauben mitten in der Stadt geschaffen. Neun Tage lang verwandelte sich das Zelt im Sommer in einen Ort voller Leben – mit Gottesdiensten, Gebeten, Kabarett, Konzerten, Ausstellungen, Zirkus-Shows von Kindern einer Förderschule und Familienfesten.

Den zweiten Platz (4.000 Euro) erhielt das Projekt „Lenkpause für Körper und Seele“ der Betriebs- und Fernfahrerseelsorge Bodensee-Hohenzollern im Erzbistum Freiburg, ein seelsorgerisches Angebot für Fernfahrer auf Rastplätzen. Mit dem dritten Platz (3.000 Euro) wurde der „Trostweg“ der Pfarrei Heilige Familie Bad Sassendorf im Pastoralen Raum Soest ausgezeichnet, ein Stationenweg auf dem Friedhof, der Trauer und Hoffnung thematisiert. Der Sonderpreis (1.500 Euro) ging an das Social-Media-Projekt „Frengels & Chef“ von Gemeindereferentin Michelle Engel und Pfarrer David Grüntjens aus der Krefelder Pfarrei Papst Johannes XXIII. Ihr Instagram-Account „diokirche_krefeld" hat mehr als 80.000 Follower. Er zeigt eine Kirche, die nahbar, humorvoll und tiefgründig ist, so die Jury.

„Gelebter Glaube“

Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen, der auch Jurymitglied des Bonifatiuspreises war, dankte allen 227 Bewerber-Projekten, die sich mit ihren Initiativen auf den Weg gemacht haben. Sie seien ein eindrucksvolles Zeugnis für einen Glauben, der trage, verbinde, stärke und neue Wege aufzeige. „Diese Projekte erinnern uns daran, dass Kirche nicht nur ein Gebäude aus Stein ist, sondern gelebter Glaube, der sich in Beziehungen, Offenheit und Fürsorge zeigt. Kirche ist durch die Menschen da, wo sie gebraucht wird."  

Projekte einsehen

Alle eingereichten Projekte sind auf der Homepage des Bonifatiuswerkes unter www.bonifatiuspreis.de einzusehen. Im Frühjahr 2026 wird es eine gedruckte Broschüre mit den Projekten des Bonifatiuspreises geben. Bildmaterial für die Berichterstattung gibt es unter https://www.bonifatiuswerk.de/de/presse/pressemitteilungen/091125/

Bonifatiuswerk, In: Pfarrbriefservice.de

Bonifatiuswerk belohnte neue Wege für Glaubensweitergabe

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Vier Projekte aus den (Erz-)Bistümern Freiburg, Paderborn, Hildesheim und Aachen sind die Preisträger des „Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland". Sie wurden jüngst anlässlich der Diaspora-Aktionseröffnung des Bonifatiuswerkes in Köln ausgezeichnet.

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