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Bistümer vernetzen sich für die nächste Etappe der Weltsynode

Diözesane Teams bündeln Erfahrungen und bearbeiten gemeinsame Fragen

von Pressemitteilung/EK am 02.10.2026 - 12:00  

Deutsche Bischofskonferenz / Jessica Krämer

Blick in eine Sitzung der Weltsynode in Rom (Oktober 2023)

Was in einem Bistum bereits ausprobiert wird, kann für ein anderes eine wertvolle Erfahrung sein. Genau hier setzt das neu gegründete Netzwerk Weltsynode Deutschland an. Es bringt die synodalen Teams und zuständigen Gremien der deutschen Diözesen miteinander in Kontakt. Denn die Weltsynode, die 2021 vom damaligen Papst Franziskus für eine synodale Kirche einberufen wurde, ist mit dem Abschlussdokument von 2024 nicht einfach vorbei: Bis 2028 folgt eine weltweite Phase der Umsetzung, des Austauschs und der Auswertung.

In fast allen deutschen (Erz-)Diözesen haben in den vergangenen Monaten Synodale Teams ihre Arbeit aufgenommen. Diese bestehen laut Pressemitteilung des Netzwerkes meist aus fünf bis fünfzehn Personen pro Bistum, die sich aus Haupt- und Ehrenamtlichen zusammensetzen und die Beschlüsse der Weltsynode vor Ort umsetzen sollen. „In fast jeder Diözese sitzen inzwischen Menschen an diesem Thema, oft ohne zu wissen, dass anderswo an denselben Fragen gearbeitet wird“, sagt Noah Walczuch, Koordinator des Netzwerks. „Genau das wollen wir ändern: dass wir uns gegenseitig stärken und uns gemeinsam auf die Versammlungen 2027 vorbereiten, statt dass jede Diözese für sich das Rad neu erfindet.“

Bis zum Sommer 2027 sind weitere digitale Austauschtreffen geplant, begleitet von der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP), die im Auftrag des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz das Netzwerk fachlich unterstützt. Das im Frühjahr 2026 von Noah Walczuch (Synodenteam Bistum Regensburg) und Gerhard Frübis (Synodales Team Bistum Speyer) gegründete Netzwerk verbindet mittlerweile Ansprechpersonen aus mehr als 20 (Erz-)Diözesen.

Hintergrund ist das Abschlussdokument der Weltsynode 2024, das jede Diözese aufruft, ein Synodales Team einzurichten, das die Ergebnisse der Weltsynode vor Ort übersetzt. Bis zur Kirchlichen Versammlung im Vatikan 2028 wird es Evaluationen auf diözesaner, nationaler und kontinentaler Ebene geben. Auch die Deutsche Bischofskonferenz richtet ein eigenes nationales synodales Team ein.

Weitere Informationen: www.netzwerk-weltsynode.com

Pressemitteilung/EK, In: Pfarrbriefservice.de

Diözesane Teams bündeln Erfahrungen und bearbeiten gemeinsame Fragen

von

Pressemitteilung/EK

Was in einem Bistum bereits ausprobiert wird, kann für ein anderes eine wertvolle Erfahrung sein. Genau hier setzt das neu gegründete Netzwerk Weltsynode Deutschland an. Es bringt die synodalen Teams und zuständigen Gremien der deutschen Diözesen miteinander in Kontakt.

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