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Bistümer, Orden und Hilfswerke helfen weltweit mit 595 Millionen Euro

Konferenz Weltkirche veröffentlicht Jahresbericht 2024

von Pressemeldung DBK am 31.08.2025 - 05:55  

Peter Weidemann

Weil die Menschen auf der Welt zusammengehören, helfen katholische Träger in Deutschland weltweit. Der Jahresbericht 2024 liefert Zahlen, Daten und Fakten.

Mit rund 595 Millionen Euro haben die deutschen Bistümer, Missionsorden und Hilfswerke im vergangenen Jahr (2024) internationale Projekte unterstützt. Schwerpunkte waren die Bereiche Pastoral, Entwicklung, Bildung und Nothilfe. Dies geht aus der Finanzstatistik des Jahresberichts Weltkirche 2024 hervor, der von der Konferenz Weltkirche herausgegeben wird.

Die Finanzstatistik legt Rechenschaft ab über die Herkunft und Verwendung der eingesetzten Mittel. Die weltkirchliche Arbeit finanzierte sich auch im vergangenen Jahr zum größten Teil aus Spenden, Kollekten und der Kirchensteuer. 2024 stammten 62 Prozent des Geldes aus Spenden und Kollekten und 7 Prozent aus der Kirchensteuer. Für humanitäre Hilfe und Entwicklungsaufgaben gab es außerdem öffentliche Zuschüsse. Gegenüber 2023 ging die Projektförderung real – auf der Grundlage der bereinigten Zahlen – um ca. 3 Prozent zurück.  

Projekte, die von Pfarrgemeinden, katholischen Verbänden und Schulen unabhängig von Bistümern, Orden und Hilfswerken durchgeführt wurden, werden im Jahresbericht Weltkirche nicht erfasst. Die tatsächliche Höhe der Hilfsleistungen ist also höher als im Jahresbericht angegeben.

„Ein Zeichen für das Miteinander in der Einen Welt“

Der Vorsitzende der Konferenz Weltkirche, Bischof Dr. Bertram Meier (Augsburg), sagte: „Angesichts der in der Weltpolitik zunehmenden unchristlichen Beschränkung auf enggefasste eigene Interessen setzt die weltkirchliche Arbeit ein Zeichen für das Miteinander in der Einen Welt“. Zugleich verändere das weltkirchliche Engagement das Leben von Menschen und Gemeinschaften konkret zum Positiven. Es sei konzipiert als Hilfe zur Selbsthilfe, getragen vom Glauben und durchgeführt im Geist geschwisterlicher Zusammenarbeit. Auf diese Weise überbrücke man nationale Grenzen und kulturelle Unterschiede.

Die Vielfalt der weltkirchlichen Arbeit beschreibt der Jahresbericht in einer Reihe von Beiträgen der unterschiedlichen Akteure. Ein eigener Themenblock greift die Frage auf, wie sich die weltkirchliche Zusammenarbeit angesichts rückläufiger Ressourcen und unter widriger werdenden Bedingungen weiterentwickeln lässt.

Der Jahresbericht Weltkirche 2024 kann unter www.dbk.de in der Rubrik Publikationen als Broschüre bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden. Weitere Informationen bietet das Internetportal der Konferenz Weltkirche unter weltkirche.katholisch.de.

Die Konferenz Weltkirche

Der Konferenz Weltkirche gehören Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz, der (Erz-)Bistümer, der Deutschen Ordensobernkonferenz, der weltkirchlichen Hilfswerke (Adveniat, Caritas international, Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘, Misereor, Missio Aachen und München, Renovabis, Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken), der Verbände und anderer weltkirchlich tätiger Einrichtungen in Deutschland an.

Pressemeldung DBK, In: Pfarrbriefservice.de

Konferenz Weltkirche veröffentlicht Jahresbericht 2024

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Pressemeldung DBK

Mit rund 595 Millionen Euro haben die deutschen Bistümer, Missionsorden und Hilfswerke im vergangenen Jahr (2024) internationale Projekte unterstützt. Schwerpunkte waren die Bereiche Pastoral, Entwicklung, Bildung und Nothilfe.

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