Störergrafik 15 Jahre - 15 Tipps

15 Tipps für Ihren Pfarrbrief

Zum 15-jährigen Bestehen von Pfarrbriefservice.de erhalten alle Redaktionen ein Geschenk. Die Broschüre „15 Tipps für Ihren Pfarrbrief“ gibt 15 Impulse zu Fragen, die Redaktionen am häufigsten stellen. Sie gibt Anregungen, den eigenen Pfarrbrief weiterzuentwickeln. Neben der Printfassung gibt es die Broschüre auch online: Entweder als PDF zum Download oder als Online-Fragebogen zum Ausfüllen.

Geprüft: Pfarrbrief der Katholischen Pfarrgemeinde St. Reinhildis Hörstel

Christine Cüppers
Pfarrbrief Hörstel Titelseite

© Katholische Pfarrgemeinde St. Reinhildis, Hörstel

Titelseite der Weihnachtsausgabe 2016

Eine Herausforderung für Pfarrbrief-Redaktionen steht quasi in den Startlöchern: Wie lassen sich künftig in den größeren Einheiten die Aktivitäten der Einzelgemeinden übersichtlich darstellen? Eine schwierige Frage, auf die es sicher keine einheitliche, knappe Antwort geben wird. Aber: An unserem Beispiel-Pfarrbrief aus Hörstel wird deutlich, wie hilfreich Rubriken bei der Orientierung sein könnten.

Eindeutig erkennbar liegt diesem Pfarrbrief ein Grundkonzept zugrunde. Das aber richtet sich vorrangig auf die Optik der 56 Seiten. Für die inhaltliche Strukturierung wäre es sinnvoll, Rubriken einzuführen, wie „Gottesdienste“, „Aus den Gremien“, „Rückblicke-Ausblicke“ oder „Blick über die Kirchturmspitzen“.

Statt der eher willkürlichen Platzierung von Beiträgen (z.B. „Fahrt nach Thüringen“ auf Seite 30, Ankündigung von Kolping-Reisen auf Seiten 47 bis 50) helfen Rubriken dem Leser bei der Orientierung auf dem Weg durch viele Seiten. Für die Pfarrbrief-Macher erweisen sich Rubriken meist als nützliche Helfer bei der Einordnung der Beiträge und Strukturierung des Gesamtprodukts. Außerdem tragen Rubriken gerade in Pfarrbriefen für Pfarreiengemeinschaften dazu bei, gezielt Eigenheiten einzelner Gemeinden, besonders aber auch das Verbindende in der großen Einheit deutlich hervorzuheben und kenntlich zu machen.

Titelseite

Die Menschen aus fünf einzelnen Gemeinden haben sich zur Pfarrgemeinde St. Reinhildis Hörstel zusammengefunden. Das macht das Logo auf der Titelseite gleich sehr schön deutlich. Die bunte Vielfalt bleibt bestehen, aber eben in Gemeinschaft. Dieser vielsagende Hinweis auf das Produkt und seine Zuständigkeit passt, sollte aber noch wenigstens um den Zusatz „Pfarrbrief“ oder ähnliches zur eindeutigen Erkennung ergänzt werden. Die Darstellung des Schwerpunktthemas „Weihnachten 2016“ steht in Bild und Text im Vordergrund der Titelseite und lädt zum Einsteigen in den Pfarrbrief ein. Neugier wecken könnte man allerdings noch stärker, wenn es anstelle des eher selbstverständlichen Textvermerks „Weihnachten 2016“ einige Hinweise auf den attraktiven Inhalt gäbe. Als Appetithappen sozusagen.

  • Pfarrbrief Hörstel gelungen S5

    © Katholische Pfarrgemeinde St. Reinhildis, Hörstel

    Bild 1

  • Pfarrbrief Hörstel gelungen S12

    © Katholische Pfarrgemeinde St. Reinhildis, Hörstel

    Bild 2

  • Pfarrbrief Hörstel gelungen S16-17

    © Katholische Pfarrgemeinde St. Reinhildis, Hörstel

    Bild 3

Gelungen

Bild 1: Was hat es eigentlich mit diesen Rorate-Messen im Advent auf sich? Eine Frage, die sich mancher „Nicht- Insider“ bestimmt schon mal gestellt hat, wenn er die entsprechenden Terminhinweise in den vorweihnachtlichen Pfarrbriefen liest. Wie gut, wenn es dazu dann Antworten gibt! Hier wird passend zur Ankündigung der Termine der Hintergrund des Brauchtums dargestellt und erläutert. Genau das ist eine der Aufgaben des Pfarrbriefs.

Bild 2: Eine liebgewonnene Veranstaltung wird es künftig nicht mehr geben. Schade, der Wortgottesdienst für Kinder steht nach 25 Jahren vor dem Aus. Dieser Beitrag der beiden Aktiven fasst ansprechend zusammen, was war, was sich geändert hat, warum es nicht weitergeht und wie sich trotzdem etwas Neues entwickeln kann. So kommt zu Traurigkeit und Wehmut des Abschieds die hoffnungsvolle Zuversicht auf neue Ideen.

Bild 3: Auch dies ein Beispiel für eine wichtige Aufgabe des Pfarrbriefs: Er ist das Medium, die Gemeindemitglieder über die Arbeit der Gremien zu informieren. Hier stellt der Kirchenvorstand vor, was sich im vergangenen halben Jahr getan hat. Besonders lobenswert an diesem Beitrag ist die Strukturierung mit Hilfe der „Zwitis“, der Zwischenzeilen. Damit bekommt der Schnellleser einen ersten Überblick über die Themen, die bei intensiver Lektüre vertieft werden können.

Hinweis: Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurden Gesichter auf den Fotos teilweise unkenntlich gemacht.

  • Pfarrbrief Hörstel ausbaufähig S33

    © Katholische Pfarrgemeinde St. Reinhildis, Hörstel

    Bild 4

  • Pfarrbrief Hörstel ausbaufähig S35

    © Katholische Pfarrgemeinde St. Reinhildis, Hörstel

    Bild 5

  • Pfarrbrief Hörstel ausbaufähig S51-53

    © Katholische Pfarrgemeinde St. Reinhildis, Hörstel

    Bild 6

Ausbaufähig

Bild 4: Das sieht ja nett aus, denkt man sich angesichts der abgebildeten (vor)weihnachtlichen Deko-Ideen, und ist gleich zum Selbermachen angeregt. Leider dürften da die nicht ganz so versierten Bastler ziemlich schnell an ihre Grenzen stoßen. Wenigstens ein paar Zeilen über das „Was braucht man und wie geht es?“ wären bei solch hübschen Tipps unbedingt angebracht. Und unter einer möglichen neuen Rubrik „Basteln und Raten für Groß und Klein“ passte die Seite gut in die unmittelbare Nähe zu den vorhandenen Kinder- und Kreuzwort-Rätselseiten.

Bild 5: Kurz und knapp blickt die kfd St. Antonius Hörstel zurück und voraus. Die optische Vertiefung der Buchvorstellung durch das passende Bild macht den Beitrag zu einer runden Sache. Allerdings fehlt die wichtige Bildunterschrift. Obwohl natürlich im Grunde klar ist, wen und was das Foto zeigt, gehört unter dieses wie unter jedes andere Bild (mindestens) eine erklärende Unterzeile.

Bild 6: „Männer-Netzwerk“ – das klingt ja mal spannend! Gibt es längst nicht in jeder Gemeinde, solch eine Einrichtung. Da wäre es spannend, etwas mehr über Motivation, Ziele und Hintergründe zu erfahren, auch wenn das vielleicht im Rahmen der Gründung vor einem Jahr schon dargestellt wurde. Stattdessen liest sich der Beitrag wie ein Aufsatz über einen Schulausflug. Sicher war diese Tour für die Teilnehmer ein besonderes Erlebnis. Aber im Pfarrbrief sollte eben die ganze Gemeinde angesprochen werden. Da wäre ein Interview mit einem oder mehreren „Netzwerkern“ über die Gruppe, ihre Aktivitäten und Pläne ein wesentlich sinnvollerer Beitrag.

Hinweis: Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurden Gesichter auf den Fotos teilweise unkenntlich gemacht.

Allgemeine Informationen:

  • Erscheinungsweise: zweimal im Jahr (zu Weihnachten und Ostern)
  • Auflage: 6500 Exemplare
  • Umfang: 40 bis 72 Seiten
  • Format: DIN A 5
  • Verteilung: durch Ehrenamtliche in die Haushalte
  • Kontakt zur Redaktion: Katholisches Pfarrbüro Hörstel, Ostenwalder Straße 11, 48477 Hörstel, E-Mail: st-reinhildis-hoerstel@bistum-muenster.de
Geschrieben von: 
Logo des Pfarrbrief-Checks von Pfarrbriefservice.de

Möchten auch Sie eine wohlwollend-kritische Besprechung Ihres Pfarrbriefes? Die beiden Journalistinnen Christine Cüppers und Ingrid Fusenig nehmen Pfarrbriefe unter die Lupe. Wer diesen kostenfreien Service von Pfarrbriefservice.de nutzen möchte, schickt am besten sowohl eine pdf-Datei des Pfarrbriefs an elfriede.klauer@pfarrbriefservice.de als auch die gedruckte Version per Post an Pfarrbriefservice.de, Team Pfarrbrief-Check, Haus Sankt Bruno, Promenade 37, 97437 Haßfurt. Jede Pfarrbriefredaktion erhält einen kostenfreien schriftlichen Prüfbericht, ausgewählte Beispiele werden nach Absprache online besprochen.

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