Störergrafik 15 Jahre - 15 Tipps

15 Tipps für Ihren Pfarrbrief

Zum 15-jährigen Bestehen von Pfarrbriefservice.de erhalten alle Redaktionen ein Geschenk. Die Broschüre „15 Tipps für Ihren Pfarrbrief“ gibt 15 Impulse zu Fragen, die Redaktionen am häufigsten stellen. Sie gibt Anregungen, den eigenen Pfarrbrief weiterzuentwickeln. Neben der Printfassung gibt es die Broschüre auch online: Entweder als PDF zum Download oder als Online-Fragebogen zum Ausfüllen.

Kapitel 7.3

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Pfarrbrief "Im Blickpunkt", St. Petri Hüsten

Wichtig ist bei der Seitengestaltung, dass es ein Element gibt, das den Leser beim Blättern in den Text „hineinzieht". Schnell wird sonst ein Heft von der ersten bis zur letzten Seite durchgeblättert, ohne dass der Leser irgendwo hängen bleibt. Als Einladung in den Text bieten sich drei Elemente an: Überschrift, Vorspann und Initial.

Mit der Überschrift das Interesse wecken

Jeder Text sollte eine Überschrift besitzen. Sie darf nicht so reißerisch formuliert sein wie in der Boulevard-Presse, trotzdem aber flott wirken und Interesse wecken. Meist versuchen Pfarrbriefe diesen Spagat mit nur einer Überschrift. Möglich ist es jedoch, neben der pfiffig formulierten Überschrift eine sachliche Unter-Überschrift zu platzieren. Als Tandem kann die Überschrift dann beide Bedürfnisse befriedigen. Die Unter-Überschrift sollte sich typografisch an die Überschrift anlehnen, jedoch kleiner gesetzt werden. Eine Unterstreichung kann ihr neben der Überschrift einen besseren Halt geben. Generell gilt für die Gestaltung der Überschriften: Linksbündig gesetzt wirken sie augenphysiologisch besser als zentriert.

Der Vorspann als „Appetithappen"

Längere Beiträge sollten einen deutlich hervorgehobenen Vorspann besitzen. Er wird dem Leser direkt nach der Überschrift als „Appetithappen" gereicht. Einerseits muss er spannend geschrieben sein und verraten, worum es im Artikel geht. Andererseits darf er auch nicht zuviel verraten, damit der Leser nach der Lektüre dieser Zeilen noch erwartungshungrig in den Text einsteigt. Hervorgehoben wird ein Vorspann meist durch Fettdruck. Alternativ kann dieser Einstiegstext auch kursiv gesetzt und mit einem üppigeren Durchschuss versehen werden. Denkbar sind auch andere grafische Lösungen. Wie immer gilt als Layout-Knigge: Erlaubt ist, was gefällt.

Initiale werben für den Text

Initialen sind hervorgehobene Buchstaben. Sie stehen am Anfang eines Textes oder eines Absatzes. Durch sie wirken Texte mitunter sehr edel. Mit ihrer Größe werben die Buchstaben beim Leser, auch den von ihnen eingeleiteten Text zu lesen. Initialen sollten nur mit großer Vorsicht in einen Vorspann eingebaut werden. Zu Beginn der Absätze des Fließtextes sind Initialen aber eine Hilfe. Zwei unterschiedliche Initialen gibt es übrigens: Hängende und stehende Initialen. Hängende Initialen greifen mit ihrer Oberkante die Oberlänge der Schrift in der ersten Zeile auf und werden in den Text integriert. Stehende Initialen orientieren sich an der Schriftlinie der ersten Zeile und ragen oben aus dem Absatz heraus. Initialen als Gestaltungselement müssen sich ausnahmsweise nicht durch das ganze Heft ziehen. Leicht wirken sie sonst penetrant. Doch als Stilmittel im Hauptbeitrag des Heftes oder im Editorial verfehlen sie ihre einladende Wirkung nicht.

 

 

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