Kapitel 9

Die schönste Gestaltung kann durch ein minderwertiges Druckergebnis zunichte gemacht werden. Wichtig ist deshalb, schon früh auf die Suche nach einem geeigneten Druckverfahren zu gehen. Kopieren ist gerade bei höheren Auflagen nicht unbedingt ein billiges Vergnügen. Zwar mag dies auf den ersten Blick so scheinen, da das Kopiergerät sowieso im Nebenraum steht. Doch wenn ein Pfarrbüro mit spitzem Bleistift rechnet und alle Kosten addiert (Papier, Toner, Leasing), wird es schon aus finanziellen Gründen Alternativen zum Kopierverfahren prüfen.

 

Die schönste Gestaltung kann durch einen miesen Druck zunichte gemacht werden. Wichtig ist deshalb, schon früh auf die Suche nach einem geeigneten Druckverfahren zu gehen. Kopieren ist gerade bei höheren Auflagen nicht unbedingt ein billiges Vergnügen. Zwar mag dies auf den ersten Blick so scheinen, da das Kopiergerät sowieso im Nebenraum steht. Doch wenn ein Pfarrbüro mit spitzem Bleistift rechnet und alle Kosten addiert (Papier, Toner, Leasing), wird es schon aus finanziellen Gründen Alternativen zum Kopierverfahren prüfen.

Angebote einholen und vergleichen

Vielerorts gibt es eine Druckerei, die über Offset-Druckmaschinen verfügt. Dieses Verfahren ist beim Druck von Pfarrbriefen am gebräuchlichsten. Die Pfarrei liefert der Druckerei die fertig montierten Seiten. Einige Tage später ist der Pfarrbrief gedruckt. Technisch ist dies keine Schwierigkeit. Tatsächlich ist es aber nicht einfach, eine Druckerei zu finden, die für eine kleinauflagige Publikation wie dem Pfarrbrief einen günstigen Preis anbieten kann. Denn unabhängig von der Auflage einer Publikation fallen in der Druckvorstufe unweigerlich Kosten und Arbeiten an, die den Stückpreis für eine kleinauflagige Publikation in die Höhe treiben: Bildbearbeitung, Filmmontage, Herstellung der Druckplatten, Einrichten der Druckmaschinen ... Diese Kosten sind gleich hoch, ganz egal, ob nun zwanzig oder zweitausend Exemplare gedruckt werden. Umso wichtiger ist es, verschiedene Angebote einzuholen und zu prüfen, welche Druckerei das günstigste Angebot machen kann. Wichtig ist bei den Preisanfragen, dass sie das gleiche Leistungspaket umfassen. Sonst wird es später unmöglich, die Kostenvoranschläge der verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen. Immer mehr Druckereien übernehmen die Daten inzwischen auch per E-Mail, auf Datenträger oder sie bieten einen Dateiupload z.B. über Cloud-Dienste an. Auch hierdurch können Kosten gespart und die Qualität gesteigert werden.

Ein Musterformular für Ihre Angebots-Anfrage bei Druckereien können Sie hier herunter laden (PDF-Datei).

Wie müssen die Druck-Vorlagen sein?

Genauso wichtig beim Einholen der Angebote von Druckereien ist die Frage der Vorlagen. Nimmt die Druckerei montierte Seiten an, also ein „Klebe-Layout“ (bitte nur in hervorragender Reproqualität, also Texte und Grafiken tiefschwarz, die Bilder möglichst kontrastreich), und verarbeitet sie weiter? Oder können die Seiten am Computer gestaltet und dann als Dateien geliefert werden? Wer also den Pfarrbrief komplett am Bildschirm gestalten kann, findet bestimmt einen günstigen Anbieter, der den Pfarrbrief in hervorragender Qualität vervielfältigen wird. Wenn die Seiten als Datei vorliegen, bietet sich für den Druck auch der Digitaldruck an. Gerade bei kleinen Auflagen sind Digitaldrucker - darunter sind Großkopierer zu verstehen - kostengünstiger als der herkömmliche Offset-Druck. Und qualitativ stehen sie diesem Verfahren in nichts nach.

Copyprinter als weitere Möglichkeit

Beim Vervielfältigen gibt es eine weitere Möglichkeit neben Drucken und Kopieren: die so genannten Copyprinter, die so einfach zu bedienen sind wie ein Kopiergerät. Vervielfältigungen (bei mehr als 20 Kopien) sind bei diesen Geräten günstiger als bei Kopierern. Technisch gehen diese Geräte zunächst vor wie ein herkömmlicher Kopierer. Sie tasten die Vorlage fotomechanisch ab. Anstatt aber eine Kopie zu liefern, erstellen sie zunächst eine Matrix. Von dieser wird anschließend die gesamte Auflage gedruckt. Eine integrierte Farbtrocknung verhindert, dass frisch aufgetragene Farbe von einem auf das nächste Papier übertragen wird. Solch ein Gerät ist zunächst einmal in der Anschaffung teuer. Wenn es aber von mehreren Gemeinden gemeinsam genutzt wird oder in einer Regionalstelle zur Verfügung steht, verteilen sich die Investitionskosten. Copyprinter eignen sich besonders für Vorlagen, in denen Text und Strichzeichnungen überwiegen. Fotos in ansprechender Qualität sind damit nur eingeschränkt zu drucken. Manche Pfarrbriefredaktionen nutzen deshalb Copyprinter und Kopierer im Duett: Seiten mit Fotos werden wegen der besseren Wiedergabequalität kopiert, reine Textseiten auf dem Copyprinter vervielfältigt.

Letztlich gilt es zu überlegen, welche Qualität dem Anspruch der Leserinnen und Leser sowie der Redaktion entspricht.

Anzeigen

Religiöser Buchtipp des Monats
Unkompliziert und direkt hier bestellen. Jeden Monat frisch:
borromedien.de

Bank für Kirche und Caritas
Die Bank von Mensch zu Mensch. Partner für kirchlich-caritative Einrichtungen.
bkc-paderborn.de

Ihr Pfarrbrief – in Top Qualität

Preiswert drucken mit persönlichem Service. 32 Seiten DIN A5, 1000 Stück, versandkostenfrei - schon ab 309,36 € brutto.

www.rainbowprint.de

Pfarrbriefe drucken
ob schwarzweiß oder in Farbe, mit einer großen Auswahl an Papiersorten.
pfarrbrief24.de