Einweihungsfeier: Neue Büroräume für Pfarrbriefservice.de

Bischof Dr. Ulrich Neymeyr beim Segensgebet

© Christian Schmitt

Bischof Dr. Ulrich Neymeyr (Bildmitte) sprach die Segensbitte anlässlich der Einweihung der neuen Räumlichkeiten von Pfarrbriefservice.de im Haus Sankt Bruno, Haßfurt, am 23. September 2016. Unser Bild zeigt außerdem Johannes Simon (links), den Leiter von Pfarrbriefservice.de, und Michael Bogedain, den stellvertretenden Leiter.

Seit Juli 2016 ist Pfarrbriefservice.de unter einer neuen Adresse erreichbar. Am Freitag, 23. September 2016 segnete Bischof Dr. Ulrich Neymeyr, Erfurt, als Mitglied der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz im Rahmen einer Einweihungsfeier die neuen Räume. Sie befinden sich in Haßfurt, der Kreisstadt im Landkreis Haßberge im Osten des Bistums Würzburg, und dort in einem Haus mit weiteren kirchlichen Einrichtungen, wie der Fachstelle für pflegende Angehörige oder der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle. Wie Generalvikar Thomas Keßler in seinem Grußwort betonte, sei es passend, dass Pfarrbriefservice.de nicht zentral, sondern lokal in einem kirchlichen Haus mit weiteren Einrichtungen untergebracht sei. Das helfe, das Gespür für Themen zu behalten, die die Menschen bewegten und die im Pfarrbrief zur Sprache kommen.

Bischof Neymeyr bezeichnete in seinem Grußwort Pfarrbriefservice.de als "eine wichtige Einrichtung in der publizistischen Arbeit der katholischen Kirche in Deutschland“. Pfarrbriefe sind seiner Meinung nach das „Mitgliedermagazin der katholischen Kirche, mit dem ein Großteil der Katholiken in Deutschland erreicht wird“ und von ihnen mit besonderem Interesse gelesen werde. Die schätzungsweise 20.000 ehrenamtlichen Pfarrbriefmacher erhielten durch das „außerordentlich ansprechende Material von Pfarrbriefservice.de eine unersetzliche Hilfe“. Mehr zur Einweihungsfeier:

Die Grußworte zum Nachlesen

Bilder (freigegeben zur Berichterstattung)

  • Prominente Gäste der Einweihungsfeier

    © Christian Schmitt

  • Bischof Dr. Ulrich Neymeyr

    © Christian Schmitt

  • Domkapitular Clemens Bieber

    © Christian Schmitt

  • Bernhard Schweßinger

    © Christian Schmitt

  • Prominente Gäste der Einweihungsfeier

    © Christian Schmitt

  • Johannes Simon (links) und Michael Bogedain

    © Christian Schmitt

  • Bischof Dr. Ulrich Neymeyr segnete die neuen Räume

    © Christian Schmitt

  • Bischof Dr. Ulrich Neymeyr segnete die neuen Räume

    © Christian Schmitt

  • Präsentation zu Pfarrbriefservice.de

    © Markus Hauck, POW

  • Präsentation zu Pfarrbriefservice.de

    © Markus Hauck, POW

  • Dank an Annerose Simon

    © Markus Hauck, POW

Materialien für Medienvertreter zur freien Verwendung

Downloads: 

anlässlich der Einweihung der Räume von Pfarrbriefservice.de am 23. September 2016 in Haßfurt, Haus St. Bruno

von Generalvikar Thomas Keßler
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Lieber Bischof Neymeyr, liebe Gäste und Vertreterinnen und Vertreter aus Kirchen und öffentlichem Leben aus nah und fern, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde und Pfarrbriefservice.de,

eine Handvoll Frauen und Männer an einem Tisch, darauf ein paar Fotos und Papiere und mindestens ein Laptop – so sehen Pfarrbriefredaktionen fast überall aus. Und das ist gut so. Es sind ja überwiegend Ehrenamtliche, die hier die Köpfe zusammenstecken. Sie kommen aus der Gemeinde, sie wissen, was die Menschen bewegt, und sie wissen, was läuft. Im Pfarrbrief bringen sie es auf den Punkt. Und wenn dieser Pfarrbrief dann in allen Haushalten im Briefkasten liegt, dann hat er mehr Gläubige erreicht als jede Bistumszeitung und jede Sonntagspredigt. Wenn Medienfachleute jeder Vereinigung dringend empfehlen, den Kontakt zu ihren Mitgliedern auch mit einer Mitgliederzeitung zu halten, dann können wir sagen: Unsere Gemeinden haben mit ihren Pfarrbriefen genau das. Der Pfarrbrief ist Kirche mit Gesicht. Darauf dürfen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrbriefe stolz sein.

Im Bistum Würzburg hat ein Prozess zur Erneuerung der Seelsorge und des Gemeindelebens begonnen. Die theologische Leitidee hebt auf die Verantwortung aller Getaufter und Gefirmter für ihre Gemeinden ab. Das hauptberufliche Personal soll sie unterstützen und begleiten. Das klingt für viele neu. Genau diese Rollenverteilung zwischen ehrenamtlich tätigen Gläubigen und hauptberuflichen ist aber mit Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde und Pfarrbriefservice.de schon lange verwirklicht. Ehrenamtliche haben die Verantwortung für die Pfarrbriefe übernommen. Aber sie brauchen sich nicht alleine gelassen zu fühlen. Ihnen steht professionelle Unterstützung durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde und Pfarrbriefservice.de sind also hochmodern. Darauf dürfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wenig stolz sein.

Modern ist heute das, was gestern von Visionären vorausgedacht worden ist. Auch Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde und Pfarrbriefservice.de verdanken sich solchen Visionären. Erinnert sei an Prälat Bertold Lutz. Er war es, der 1991 mit der Einrichtung einer Stelle für Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde den Verantwortlichen für die Pfarrbriefe die nötige professionelle Unterstützung angeboten hat. Erinnert sei an meinen 2014 so plötzlich verstorbenen Vorgänger Dr. Karl Hillenbrand. Er hat vor allem durch die Bereitstellung von Personal und Geld und durch beständiges Werben auf Ebene aller deutschen Bistümer dafür gesorgt, dass Pfarrbriefservice.de im Jahr 2002 entstehen und über die Jahre hinweg weiter betrieben werden konnte. Nennen möchte ich aber auch Dich, lieber Johannes Simon. Dank Deiner Erfahrung in der Pastoral hast Du immer klar vor Augen gehabt, welch wertvollen Beitrag die Pfarrbriefe leisten können. Und du bist vertraut genug mit Internet und Technik, um zu wissen, wie ein Portal die Ehrenamtlichen unterstützen kann. Du hattest eine Vision und hast sie immer noch. Und du hast ein Team um dich geschart, das gemeinsam mit Dir weiter nach vorne denkt. Dafür bin ich dankbar. Und es sei mir gestattet, auf solche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und solche in unserem Bistum beheimatete Projekte als Generalvikar ein bisschen stolz zu sein.

Pfarrbriefe entstehen nicht in einer Bistumszentrale, sondern vor Ort. Dazu passt, dass auch Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde und Pfarrbriefservice.de nie in Würzburg angesiedelt waren und dass dies auch künftig so bleibt. Hier im Haus St. Bruno werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialstation, des Sozialdienstes katholischer Frauen, der Ehe-, Familien- und Lebensberatung, der Hospizarbeit, des Pflegeheims St. Bruno, der Familienseelsorge, des Dekanates Haßberge und der Kirchenmusik wiederfinden. Sie werden Menschen begegnen, die hier wohnen, aus- und eingehen, Rat und Bereicherung suchen. Bessere Anregungen für die Arbeit von Pfarrbriefservice.de und Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde kann es kaum geben.

Ich freue mich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medienarbeit nun hier ihre Büros beziehen konnten. Herzlich danke ich allen, die dieses Projekt mit auf den Weg gebracht und zu seinem Gelingen beigetragen haben.

Die Diözese Würzburg steht zum Referat Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde und zu Pfarrbriefservice.de. Mit allem Nachdruck werbe ich dafür, dass Pfarrbriefservice.de dauerhaft finanziell und personell abgesichert wird. Der Pfarrbrief ist Kirche mit Gesicht. Wir brauchen ihn und wir brauchen diejenigen, die den Redaktionen zur Seite stehen.

Ich wünsche allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarrgemeinde und Pfarrbriefservice.de Gottes reichen Segen.

anlässlich der Einweihung der Räume von Pfarrbriefservice.de am 23. September 2016 in Haßfurt, Haus St. Bruno

von Bischof Dr. Ulrich Neymeyr
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Meine sehr verehrten Damen und Herren, 

Pfarrbriefservice.de, das mittlerweile zu einer Marke geworden ist, hat einen neuen Standort in Haßfurt gefunden. Heute werden die Räume eingeweiht und offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Im Namen des Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst, danke ich allen, die an der Realisierung dieses Projektes beteiligt waren.

Pfarrbriefservice.de ist eine wichtige Einrichtung in der publizistischen Arbeit der katholischen Kirche in Deutschland. Auch im Namen der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz danke ich dem Bistum Würzburg für die Initiative zu Pfarrrbriefservice.de und für seine Unterstützung. Es ist wichtig, dass Pfarrbriefservice.de seine Unterstützung bundesweit allen anbietet, die Pfarrbriefe erstellen.

Die Bedeutung der Pfarrbriefe in Deutschland kann nicht unterschätzt werden. Sie sind ein überaus wichtiges Kommunikationsmedium mit den Mitgliedern der katholischen Kirche. Immer wieder wird in der katholischen Kirche in Deutschland über ein Mitgliedermagazin nachgedacht, das alle Katholiken möglichst kostenlos bekommen. Ich sage in diesen Diskussionen immer, dass es solch ein Mitgliedermagazin bereits gibt, mit dem ein Großteil der Katholiken in Deutschland erreicht wird, nämlich die Pfarrbriefe. Sie haben den großen Vorteil, dass sie überwiegend aus dem Leben der Kirche vor Ort berichten. Umfragen haben gezeigt, dass die Leser kirchlicher Publikationen daran besonders interessiert sind. In den Pfarrbriefen wird nicht nur über die Gottesdienstzeiten informiert, sondern auch über das gesamte Leben der katholischen Kirche vor Ort. In der Regel werden die Pfarrbriefe von Gemeindemitgliedern verteilt, sodass die hohen Kosten für den Versand entfallen. Ein kleiner Nebeneffekt der Verteilung durch Gemeindemitglieder besteht darin, dass diejenigen, die die Pfarrbriefe in die Briefkästen werfen, erfahren, wo Katholiken wohnen. Ein weiterer Vorteil der Pfarrbriefe besteht darin, dass sie das ehrenamtliche Engagement der Getauften und Gefirmten für das Leben der Kirche aufgreifen. Schätzungsweise sind in Deutschland 20.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Erstellung von Pfarrbriefen befasst. Die Erfahrung zeigt, dass sie dann nicht nur über das Leben der Kirche vor Ort berichten wollen, sondern auch darüber hinaus gehende Informationen sowie geistliche Texte und Bilder zur Bereicherung ihrer Arbeit suchen. Hier leistet Pfarrbriefservice.de unersetzliche Hilfe. Das Material, das hier zur Verfügung gestellt wird, ist außerordentlich ansprechend. Zudem sind die rechtlichen Fragen der Publikationen geklärt. So entstehen immer mehr ansprechende Magazine, die auch Lebensthemen und Lebensfragen aufgreifen und über das Leben der Kirche informieren. Die Auflage aller Pfarrbriefe in Deutschland summiert sich zu Weihnachten und Ostern auf rund sechs Millionen Exemplare. Was hier in den Räumen von Pfarrbriefservice.de entsteht, erfährt also eine äußerst weite Verbreitung.

Die Pfarrbriefe dienen aber nicht nur der Kommunikation mit den Kirchenmitgliedern, gerade auch mit denen, die nicht am kirchlichen Leben teilnehmen, sondern sie dienen auch der Kommunikation der Kirchenmitglieder untereinander. Überall in den deutschen Diözesen entstehen größere Pfarreien und Pfarreienverbünde oder Seelsorgseinheiten. In aller Regel wird in den neu gegründeten Verbünden auch die publizistische Arbeit verknüpft, sodass die Pfarrbriefe über das Leben vieler verschiedener Kirchorte innerhalb einer Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft informieren. So sind sie auch für die engagierten Katholiken eine wichtige Informationsquelle über die Aktivitäten der einzelnen Kirchorte. Nicht selten werden sie zu einer Einladung, die Grenzen des eigenen Kirchortes zu überwinden und innerhalb der Pfarreiengemeinschaft Kontakte zu knüpfen. So dienen die Pfarrbriefe auch der kooperativen Pastoral in unserem Land.

Auch im Namen der Mitglieder der Publizistischen Kommission der Bischofskonferenz danke ich allen von Herzen, die mit großem Engagement und beeindruckender Kreativität die Arbeit der Pfarrbriefe in Deutschland unterstützen. Erlauben Sie mir bitte noch eine weiterführende Idee, für die ich allerdings bisher in Deutschland noch Niemanden gewinnen konnte. Sie geht über die Unterstützung der Pfarrbriefe hinaus, die in der Regel nicht wöchentlich, sondern vierteljährlich erscheinen. Die in der Regel wöchentlich erscheinenden Bistumszeitungen kämpfen mit sinkenden Auflagezahlen. Im Nachbarland Belgien habe ich eine Kooperation von Bistumszeitung und wöchentlicher Information über das Leben der Kirche vor Ort kennengelernt. Die Pfarreien schicken ihre wöchentlichen Informationen an die Kirchenzeitungen, die damit aufwarten können, auf der ersten Seite die wichtigen Informationen über das Leben in der Kirche vor Ort zu veröffentlichen. Dies erhöht die Zahl der Abonnenten unter den engagierten Katholiken. Vielleicht kann diese Idee bei der anschließenden Begegnung diskutiert werden.

Ich sage nochmals allen Verantwortlichen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Pfarrbriefservice.de ein herzliches Vergelt´s Gott und freue mich, dass Sie hier in Haßfurt so schöne Räume beziehen konnten.

Einweihungsfeier: Neue Büroräume für Pfarrbriefservice.de

von Pfarrbriefservice.de
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Im vierzehnten Jahr ihres Bestehens arbeitet die Online-Initiative für Pfarrbriefredaktionen im deutschsprachigen Raum, Pfarrbriefservice.de, in neuen Räumen. Künftig sind Büro und Redaktion in Haßfurt zu finden, der Kreisstadt im Landkreis Haßberge im Osten des Bistums Würzburg und vier Kilometer entfernt vom bisherigen Standort in Knetzgau. Für Johannes Simon, dem Leiter von Pfarrbriefservice.de und zugleich Leiter des Referates Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Medien des Bistums Würzburg, ist der Umzug ein Schritt „von der Improvisation zur Institution“. Jetzt wurden die neuen Büroräume eingeweiht.

Pfarrbriefe sind Mitgliedermagazine der katholischen Kirche

Bischof Dr. Ulrich Neymeyr aus Erfurt betonte als Mitglied der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz in seinem Grußwort, dass „Pfarrbriefservice.de eine wichtige Einrichtung in der publizistischen Arbeit der katholischen Kirche in Deutschland ist“ und dankte dem Bistum Würzburg für dessen Anstoß 2002 und Unterstützung. Würzburg nimmt für Pfarrbriefservice.de, das mittlerweile alle deutschen Bistümer vereint, die Leitung wahr.
Für Bischof Neymeyr sind die Pfarrbriefe in Deutschland ein wichtiges Medium der Kommunikation mit allen Kirchenmitgliedern, das der Vernetzung, der Information und der pastoralen Begleitung diene. Pfarrbriefe sind das „Mitgliedermagazin der katholischen Kirche, mit dem ein Großteil der Katholiken in Deutschland erreicht wird“ und von ihnen mit besonderem Interesse gelesen werde. Die schätzungsweise 20.000 ehrenamtlichen Pfarrbriefmacher erhielten durch das „außerordentlich ansprechende Material von Pfarrbriefservice.de eine unersetzliche Hilfe“.

Ehrenamtliche übernehmen Verantwortung und erhalten Unterstützung

Der Generalvikar des Bistums Würzburg, Thomas Keßler, zeigte sich in seinem Grußwort stolz, ein solches Projekt wie Pfarrbriefservice.de in seinem Bistum beheimatet zu sehen, und dankte den „Visionären“ Prälat Bertold Lutz, seinem verstorbenen Vorgänger, Dr. Karl Hillenbrand, sowie dem Leiter von Pfarrbriefservice.de, Johannes Simon, für ihren weitsichtigen Einsatz zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeiterinnen und –arbeiter in den Pfarreien. Keßler bezeichnete die Pfarrbriefe als „Kirche mit Gesicht“, wo überwiegend Ehrenamtliche Verantwortung übernähmen und die Themen, die die Menschen vor Ort bewegten, im Pfarrbrief auf den Punkt brächten. Um das Gespür für diese Themen zu behalten, sei es passend, dass Pfarrbriefservice.de nicht zentral, sondern lokal in einem kirchlichen Haus mit weiteren Einrichtungen untergebracht sei.

Mit weiteren kirchlichen Einrichtungen unter einem Dach

Seit der Gründung von Pfarrbriefservice.de 2002 befand sich die Redaktion im Wohnhaus von Johannes Simon, wo bereits auch die Fäden für die Öffentlichkeitsarbeit in den Pfarrgemeinden im Bistum Würzburg zusammenliefen. Das taugte anfänglich sehr gut, da damals nicht absehbar war, dass sich die Initiative aus den sieben Gründungsbistümern Aachen, Bamberg, Eichstätt, Limburg, Mainz, Paderborn und Würzburg und einer Honorarkraft auf Stundenbasis zu einem Angebot mausern würde, das mittlerweile von allen 27 deutschen Bistümern und dem Erzbistum Luxemburg und aus Mitteln des Verbandes der Diözesen Deutschlands finanziert wird. Seit 2010 steht der Online-Redaktion eine volle Stelle zur Verfügung, die sich die zwei Redakteure Elfriede Klauer und Christian Schmitt teilen.

Die Möglichkeit, größere Räume anzustreben, ergab sich mit der im November 2014 begonnenen Sanierung des Caritas-Alten- und Pflegeheimes St. Bruno in Haßfurt. Für Johannes Simon, der zugleich ehrenamtlicher Vorsitzender des Kreiscaritasverbandes Haßberge ist, war das die Gelegenheit, verschiedene kirchliche und caritative Angebote zentral zusammenzuführen und so die Wege für die Besucher zu erleichtern. Seit Anfang Juli arbeiten Johannes Simon, Elfriede Klauer, Christian Schmitt und Irmgard Oeser (Sekretariat), bereits im neuen Domizil, im Dachgeschoss des umgebauten Westflügels. Bis zum Ende der Bauarbeiten in drei Jahren sollen weitere kirchliche Einrichtungen dort ihre Dienste anbieten: die Caritas Sozialstation Rita Wagner, die Fachstelle für pflegende Angehörige, die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle, der Sozialdienst katholischer Frauen, der Dekan, der Seelsorger des Hauses, die Haßfurter Pfarrbücherei wie auch verschiedene Selbsthilfegruppen. Für die Kirchenmusik steht ein Orgelsaal zur Verfügung und die noch umzubauende Hauskapelle soll Gruppen aus dem gesamten Landkreis zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Einweihungsfeier unternahmen Johannes Simon als Leiter und Michael Bogedain (Erzbistum Paderborn) als stellvertretender Leiter einen kurzweiligen Rückblick auf 14 Jahre Pfarrbriefservice.de und einen Ausblick auf die Entwicklungschancen, bevor Bischof Neymeyr die neuen Räume segnete.

Pfarrbriefservice.de als Austauschplattform

Pfarrbriefservice.de ist eine Internetplattform für Pfarrbriefredaktionen im deutschsprachigen Raum. Sie bietet Materialien und Anregungen für den Pfarrbrief wie für die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit kostenfrei zum Herunterladen an. Pfarrbriefservice.de versteht sich als eine Initiative deutscher Bistümer und des Erzbistums Luxemburg, unterstützt vom Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. Das Angebot lebt vom Mitmachen: Zahlreiche Autorinnen und Autoren sowie Pfarrbriefredaktionen stellen Bilder, Texte und Ideen kostenfrei für andere zur Verfügung nach dem Motto „Aus der Praxis – für die Praxis“. Darüber hinaus vermittelt Pfarrbriefservice.de Wissen für Pfarrbriefredaktionen, u.a. in Form eines Online-Kurses wie auch durch Schulungen vor Ort. Täglich rufen im Durchschnitt 555 Besucher 2.600 Seiten von Pfarrbriefservice.de auf. 

von Pfarrbriefservice.de
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Pfarrbriefservice.de ist eine Internetplattform für Pfarrbriefredaktionen im deutschsprachigen Raum. Sie bietet Materialien und Anregungen für den Pfarrbrief wie für die pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit kostenfrei zum Herunterladen an.

Aus der Praxis – für die Praxis 

Pfarrbriefservice.de versteht sich als eine Initiative deutscher Bistümer und des Erzbistums Luxemburg, unterstützt vom Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. Das Angebot lebt vom Mitmachen: Zahlreiche Autorinnen und Autoren sowie Pfarrbriefredaktionen stellen Bilder, Texte und Ideen kostenfrei für andere zur Verfügung nach dem Motto „Aus der Praxis – für die Praxis“. Darüber hinaus vermittelt Pfarrbriefservice.de Wissen für Pfarrbriefredaktionen, in Form eines Online-Kurses wie auch durch Schulungen vor Ort.

Sieben Gründungsmitglieder

2002 gründeten die sieben (Erz-)Bistümer Aachen, Bamberg, Eichstätt, Limburg, Mainz, Paderborn und Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz die Online-Initiative Pfarrbriefservice.de. Hauptanliegen war es, durch Bündelung von Ressourcen und mit Hilfe des zukunftsträchtigen Mediums Internet einen kostenfreien Dienst anzubieten, der die Pfarrbriefmacherinnen und Pfarrbriefmacher im deutschsprachigen Raum in ihrer Arbeit unterstützen sollte.

Synergieprojekt mit Vorbildcharakter

Mittlerweile verantworten alle 27 (Erz-)Bistümer aus Deutschland und das Erzbistum Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz die Internetplattform. Pfarrbriefservice.de hat sich seit seinem Bestehen zu einem erfolgreichen Synergieprojekt entwickelt, das Vorbildcharakter für eine diözesanübergreifende Zusammenarbeit besitzt.

Die Struktur

Einmal jährlich treffen sich die Ansprechpartner der Mitgliedsbistümer zur Redaktionssitzung und legen die Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit von Pfarrbriefservice.de fest. Die Leitung liegt seit Beginn beim Vertreter des Bistums Würzburg. Dort ist Pfarrbriefservice.de auch organisatorisch verortet. Die stellvertretende Leitung (derzeit Erzbistum Paderborn) sowie der Technikbeauftragte werden alle vier Jahre von der Gesamtredaktion gewählt. Die Inhalte des Internetauftritts aktualisieren zwei halbtags angestellte Online-Redakteure, bezahlt aus Projektmitteln des Verbands der deutschen Diözesen. Die Mitglieder der Gesamtredaktion tragen nach ihren Möglichkeiten in Wort und Bild zum vielfältigen Angebot von Pfarrbriefservice.de bei und stehen abwechselnd als „Ansprechpartner des Monats“ für Fragen von Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung.

Der Pfarrbrief als Chancenmedium

Untersuchungen zeigen, dass der Pfarrbrief als kostenlos verteilte Mitgliederzeitung das Chancenmedium der katholischen Kirche ist. Er gilt als das wichtigste Instrument pfarrlicher Öffentlichkeitsarbeit. Repräsentativen Erhebungen zufolge werden damit mehr als 60 Prozent aller Katholiken über 14 Jahre erreicht (s. MDG-Trendmonitor „Religiöse Kommunikation 2010“, MDG Medien-Dienstleistung GmbH München). Eine bundesweite Befragung von Pfarrbriefredaktionen Anfang 2014 ergab eine Gesamtauflage von 6,6 Millionen bis 7,5 Millionen pro Ausgabe. Kein anderes katholisches Printmedium erreicht diese Auflagenhöhe. Fast 90 Prozent der Pfarrgemeinden gaben an, mehrmals im Jahr eine Ausgabe zu erstellen. 

Der Service 

Pfarrbriefservice.de unterstützt die meist ehrenamtlichen Öffentlichkeitsarbeiterinnen und -arbeiter in den Pfarreien durch kostenfreie Materialien und Tipps und seit 2011 durch eine deutschlandweite Bildungsoffensive. Richtschnur ist dabei das Grundlagenpapier zur Pfarrbriefarbeit, das die Publizistische Kommission der Deutschen Bischofskonferenz 1995 als Handreichung verabschiedet hat. Der Pfarrbrief wird darin als „ein Element der Öffentlichkeitsarbeit und der Seelsorge in der Pfarrgemeinde“ und als „Brücke von Mensch zu Mensch“ bezeichnet. Seine Aufgaben sind demnach die „Bestärkung im Glauben, Lebenshilfe, Kommunikation, Information, Diskussion und Unterhaltung“. Der Pfarrbrief dient nach dem Grundlagenpapier „nicht nur der Kommunikation mit den Kirchgängerinnen und Kirchgängern, sondern der Kommunikation mit möglichst allen am Ort lebenden Menschen“.

Hierfür bietet die Internetseite:

  • Eine Bilddatenbank, die mittlerweile über 13.000 ausdrucksstarke Bilder und Grafiken in Farbe oder Graustufen umfasst
  • Eine Textdatenbank mit über 3.700 wertvollen Lyriken, Geschichten, spirituellen Texten und Hintergrundinformationen
  • Monatsthemen, die in Wort und Bild regelmäßig interessante Aspekte aus Glauben und Leben aufbereiten – aktuell stehen über 100 Themen zur Auswahl
  • spezielle Materialien für eine Kinderseite im Pfarrbrief
  • anschauliche Kurz-Videos und Nachrichten rund ums Pfarrbriefmachen
  • Antworten auf FAQs von Öffentlichkeitsarbeitern
  • einen kostenfreien Pfarrbrief-Check für interessierte Redaktionen sowie monatlich neu eine Online-Besprechung eines ausgewählten Pfarrbriefes
  • einen informativen Medienpark zu Fragen der Öffentlichkeitsarbeit allgemein, wie Schaukasten, Flyer und Pressearbeit
  • einen Online-Kurs "Wie macht man einen Pfarrbrief?"
  • Grundlagentexte zur Öffentlichkeitsarbeit in den Pfarreien
  • einen monatlich wechselnden Ansprechpartner für Fragen und Anliegen der Pfarrbriefmacher
  • und vieles mehr.

Täglich rufen im Durchschnitt 555 Besucher 2.600 Seiten von Pfarrbriefservice.de auf. Dies zeigt, dass hier ein lebendiges und aktives Netzwerk zu den Pfarrgemeinden aufgebaut wurde, welches für eine Professionalisierung der Pfarrbriefarbeit auf Bundesebene genutzt wird.

Seit 2011 können Diözesen, Tagungshäuser und Pfarreienverbünde unter dem Label „Pfarrbriefservice 2020“ deutschlandweit kostenfreie Beratungs- und Weiterbildungsangebote rund um das Thema Pfarrbrief buchen. Die Themenschwerpunkte der frei wählbaren Seminare sind die Pfarrbriefkonzeption, journalistische Inhalte sowie Gestaltung und Technik.

Stand: September 2016

Kontakt:

Leitung Pfarrbriefservice.de
Johannes Simon, Haus St. Bruno, Promenade 37, 97437 Haßfurt
Telefon: 09521 951247-0
johannes.simon@bistum-wuerzburg.de

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