Störergrafik 15 Jahre - 15 Tipps

15 Tipps für Ihren Pfarrbrief

Zum 15-jährigen Bestehen von Pfarrbriefservice.de erhalten alle Redaktionen ein Geschenk. Die Broschüre „15 Tipps für Ihren Pfarrbrief“ gibt 15 Impulse zu Fragen, die Redaktionen am häufigsten stellen. Sie gibt Anregungen, den eigenen Pfarrbrief weiterzuentwickeln. Neben der Printfassung gibt es die Broschüre auch online: Entweder als PDF zum Download oder als Online-Fragebogen zum Ausfüllen.

Kapitel 1

Eines der wichtigsten Kommunikationsmittel einer Gemeinde ist der regelmäßig erscheinende Pfarr- bzw. Gemeindebrief. Für viele Leser ist der Pfarrbrief die „Visitenkarte" der Kirche.

Eines der wichtigsten Kommunikationsmittel einer Gemeinde ist der regelmäßig erscheinende Pfarr- bzw. Gemeindebrief. Er unterscheidet sich vom wöchentlichen Vermeldezettel, weil er mehr bietet als die Gottesdiensttermine und einen knappen Überblick über die Veranstaltungen der Woche. Natürlich ersetzt er nicht die wöchentliche Kurzinformation der Gemeinde, die in der Kirche ausliegt und sich vor allem an die Gottesdienstbesucher richtet. Doch ein Pfarrbrief ist mehr.
Diese Publikation wendet sich über den Kreis der Gottesdienstbesucher hinaus an die gesamte Pfarrgemeinde. Sie sprengt den engen Rahmen der Kerngemeinde und informiert alle Katholiken über das Gemeindeleben. Für viele Leser ist der Pfarrbrief die „Visitenkarte" der Kirche.

Regelmäßiges Erscheinen

Die Erscheinungsweise der Pfarrbriefe variiert. Die meisten Pfarreien geben ihre Publikation als Periodikum viermal jährlich heraus. Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Erntedank haben die Gemeindehefte Hochkonjunktur. Viele Pfarrblätter erscheinen zweimonatlich. Nur wenige Gemeinden geben ihren Pfarrbrief zwölf Mal jährlich heraus. Die Erscheinungsweise hängt letztlich vom Redaktionskonzept und von der Einbettung des Pfarrbriefes in das gesamte Öffentlichkeitsarbeits-Konzept der Gemeinde ab. Und natürlich davon, wie oft es der Gemeinde mit ihren begrenzten Ressourcen gelingt, solch ein Heft redaktionell zu erstellen, zu publizieren und unter das Volk zu bringen. Welche Erscheinungsweise auch gewählt wird - wichtig ist, dass Pfarrbriefe regelmäßig erscheinen. So bauen sie eine zuverlässige Bindung zu ihren Lesern auf.

Sympathisch, kompetent und glaubwürdig

Als Visitenkarte der Gemeinde ist der Pfarrbrief Sympathieträger. Er informiert die Leser, unterhält sie und beeinflusst mit seinem Erscheinen die öffentliche Meinung. Natürlich gelten die qualitativen Merkmale, die man von der Tagespresse oder von Publikumszeitschriften erwartet, auch für Gemeindepublikationen: Glaubwürdigkeit, Objektivität, Kompetenz, Vollständigkeit und Verständlichkeit.

Drei Zielrichtungen

Ein Pfarrbrief hat drei Zielrichtungen und wirkt nach innen ebenso wie nach außen. Selbstverständlich beeinflusst die Herausgabe eines Pfarrbriefes zunächst die Pfarrbriefmacher selbst, wenn sie Bilanz ziehen und dabei erfahren, wie vielfältig das Leben in ihrer Kirchengemeinde ist und mit welchen Stärken sie im Pfarrbrief ruhig wuchern dürfen.
Außerdem informiert ein Pfarrbrief diejenigen, die bereits am Gemeindeleben teilnehmen. Er öffnet damit den Horizont für die ganze Weite der eigenen Gemeinde. Denn auch wer aktiv am Gemeindegeschehen teilnimmt, erlebt seine Pfarrei immer nur punktuell. Die Leser erfahren oft erst aus dem Pfarrbrief, was sich sonst noch alles in ihrer Gemeinde tut. Als umfassendes Kommunikationsforum hilft der Pfarrbrief so, Gemeinde aufzubauen.

Mit den Menschen ins Gespräch kommen

Der größte Nutzen eines Pfarrbriefes liegt jedoch in seiner Wirkung nach außen. Die Gemeinde kann mit den Menschen ins Gespräch kommen, die nicht mehr im Kontakt mit ihr stehen. Mit der Herausgabe ihres kleinen Heftchens macht die Pfarrgemeinde das Natürlichste der Welt. Da viele Personen nicht zu Gemeindeveranstaltungen kommen, kommt die Gemeinde in Form des Pfarrbriefes zu den Menschen nach Hause. Darin liegt eine doppelte Chance. Zum einen signalisiert die Gemeinde den Lesern, dass sie sich auch für diejenigen interessiert, die nicht zur so genannten „Kerngemeinde" gehören. Zum anderen kann sie den Kommunikationsfaden wieder aufnehmen, der irgendwann einmal zwischen der Kirche und diesen Menschen gerissen ist. Sie zeigt, wie sympathisch eine Kirchengemeinde sein kann. Und setzt gegen so manches tief sitzende Vorurteil einen positiven Akzent.

Den guten Ruf nutzen

Der Pfarrbrief besitzt hier eine vielleicht einzigartige kommunikative Chance. Im Gegensatz zur Kirche, die im öffentlichen Bewusstsein ein schlechtes Image besitzt, genießen Gemeinden (also die Kirche vor Ort) einen erstaunlich positiven Ruf. Eine Publikation der Gemeinde nehmen viele gerne zur Hand, was Untersuchungen immer wieder belegt haben. Wenn im Gemeindeblatt zu einer Veranstaltung eingeladen wird, fühlen Menschen sich angesprochen. Die im Pfarrbrief abgedruckten spirituellen Elemente werden ebenso gelesen wie Glaubenszeugnisse, die andernorts kaum jemand zur Kenntnis nimmt.

 

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