Kapitel 3

Damit der Pfarrbrief auf eine möglichst große Akzeptanz trifft, müssen sich die Pfarrbriefmacher immer wieder fragen, wer ihr Blatt liest. Denn je besser die Redakteure ihre Leser kennen, desto direkter können sie mit ihnen kommunizieren. Es ist wichtig, sich als Redaktion ein Bild von den Menschen machen, die mit dem Heft erreicht werden sollen.

Stolz können die vielen Öffentlichkeitsarbeiter in den Gemeinden sein, die an einem Pfarrbrief mitarbeiten. Denn ihr Heft, das sie mit viel Engagement zusammenstellen, kann es mit den großen Zeitungen durchaus aufnehmen. Und das, obwohl es oft mit ganz einfachen Mitteln gemacht wird. Befragungen haben immer wieder gezeigt, dass Menschen aller Altersgruppen gerne zum Pfarrbrief greifen. Weil sie im Gemeindeblatt Informationen aus ihrem direkten Umfeld finden.

Der Pfarrbrief ist das weitest reichende kirchliche Medium. Er wendet sich an die Menschen, die bereits am Gemeindeleben aktiv teilnehmen, doch er erreicht ebenso die Fernstehenden. Für viele Leser ist der Pfarrbrief das Haupt-Informationsmedium rund um die Kirche.

Wer sind die Leser?

Damit der Pfarrbrief aber auf eine so große Akzeptanz trifft, müssen sich die Pfarrbriefmacher immer wieder fragen, wer ihr kleines, sympathisches Blatt liest. Denn je besser die Redakteure ihre Leser kennen, desto direkter können sie mit ihnen kommunizieren. Es ist wichtig, dass sich die Pfarrbriefmacher ein Bild von den Menschen machen, die sie mit ihrem Blatt erreichen. Wichtige Fragen sind:

  • Wer sind unsere Leser?
  • Was wissen wir über sie?
  • Was erwarten sie von einem Pfarrbrief?
  • Welche Themen interessieren sie?
  • Was mögen unsere Leser gar nicht?
  • Wie intensiv lesen die Leser unseren Pfarrbrief?
  • Wünschen unsere Leser Information oder Unterhaltung?
  • Welches Bild haben unsere Leser von uns / unserer Gemeinde?
  • Welche Sprache verstehen unsere Leser?
  • Wie soll das Blatt für unsere Leser gestaltet sein?
  • Was haben die Leser davon, den Pfarrbrief zu lesen?
  • Welche Personen lesen den Pfarrbrief noch nicht?
  • Warum lesen sie den Pfarrbrief nicht?

Die Leser befragen

Es lohnt sich, diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Eine lokale Leserbefragung gibt wichtige Anhaltspunkte und ist gar nicht so aufwendig, wie es zunächst scheint. In einigen Pfarrbriefen werden die Leser regelmäßig gebeten, einen von der Redaktion entwickelten Fragebogen auszufüllen. Besonders viele Rückmeldungen gibt es immer dann, wenn ein Preis winkt. Manche Pfarrbriefmacher verlosen ein Buch oder eine CD nach Wahl. Gute Erfahrung machte ein Pfarrbriefteam, das unter den Einsendern Wertmarken für das bevorstehende Pfarrfest verloste.

Den Fragebogen zur Leserbefragung herunterladen

Gelesen werden Beiträge rund um Gemeinde und Glauben

Wer den Aufwand einer eigenen Leserbefragung scheut, dem helfen vielleicht die Ergebnisse aus breiter angelegten Untersuchungen. Sie bestätigen das alte Sprichwort: „Schuster, bleib bei Deinen Leisten". Die Leser erwarten vom Blatt ihrer Kirchen-Gemeinde etwas sehr nahe Liegendes: Dass es einerseits als Kirchenblatt von der Kirche und vom Glauben berichtet. Und dass es andererseits als Gemeindeblatt die lokalen Ereignisse berücksichtigt. Gelesen werden Beiträge rund um die Kirche, die Gemeinde und den Themenbereich Glauben/Lebenshilfe/Spiritualität. Hier steckt ein unermessliches Potential. Diese Tatsache ist wichtig für das Selbstbewusstsein einer Gemeinde und ihre Identität. Die Gemeinde muss keine Klimmzüge unternehmen und sich im Pfarrbrief mit vermeintlich besonders attraktiven Themen beim Leser anbiedern. Stattdessen darf sie sich auch in ihrem Gemeindebrief auf das Spezifikum des christlichen Glaubens verlassen und überzeugend von den Veranstaltungen in der Gemeinde berichten. Denn genau das sind die Themen, die die Leser im Pfarrbrief suchen.

 

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