Störergrafik 15 Jahre - 15 Tipps

15 Tipps für Ihren Pfarrbrief

Zum 15-jährigen Bestehen von Pfarrbriefservice.de erhalten alle Redaktionen ein Geschenk. Die Broschüre „15 Tipps für Ihren Pfarrbrief“ gibt 15 Impulse zu Fragen, die Redaktionen am häufigsten stellen. Sie gibt Anregungen, den eigenen Pfarrbrief weiterzuentwickeln. Neben der Printfassung gibt es die Broschüre auch online: Entweder als PDF zum Download oder als Online-Fragebogen zum Ausfüllen.

Kapitel 2

Bevor es mit der Redaktionstätigkeit losgehen kann, steht zunächst die Arbeit am Redaktionskonzept an. Darin wird festgelegt, wer den Pfarrbrief herausgibt und verantwortet, wen das Blatt erreichen soll, welche Kommunikationsziele eine Gemeinde mit ihrer Publikation verfolgt, welche Inhalte abgedruckt werden, wie oft der Pfarrbrief erscheint, und vieles mehr ...

 

Wenn eine Gemeinde sich entschließt, einen Pfarrbrief herauszugeben, muss sie zunächst einmal Personen finden, die sich für die Mitarbeit an solch einer Publikation begeistern lassen. Wichtig für Pfarrbrief-Redakteure ist, dass sie einen guten Überblick über die gesamte Gemeinde haben, über die sie ja berichten sollen. Zum anderen müssen sie aber auch einen Draht zu denjenigen haben, die der Pfarrbrief erreichen wird. Und das sind hauptsächlich Menschen, die sich nur am Rand für die Themenbereiche Kirche/Gemeinde/Glauben interessieren. Der Pfarrbrief wird später einmal die wichtigste Brücke von der Gemeinde zu dieser in der Kirche oft vernachlässigten Gruppe sein.

Verschiedene Talente sind gefragt

Da Pfarrbriefe das Gemeindeleben in Wort und Bild zu Papier bringen, sollten in der Redaktion sprachgewandte Leute sitzen, die auch eingereichte Beiträge fremder Autoren redaktionell überarbeiten können - und dabei zusätzlich noch das Fingerspitzengefühl besitzen, die Schreiber der Artikel durch das Redigieren nicht zu brüskieren. Wichtig sind daneben die Fotographen, die regelmäßig mit ihrer Kamera unterwegs sind, um interessante Schnappschüsse für den Pfarrbrief zu machen.

Warum sich das Arbeiten mit Konzept lohnt

Bevor es aber mit der eigentlichen Redaktionstätigkeit losgeht, steht zunächst einmal die Arbeit am Redaktionskonzept an. Darin wird festgelegt, wer den Pfarrbrief herausgibt und verantwortet, wen das Blatt erreichen soll, welche Kommunikationsziele eine Gemeinde mit ihrer Publikation verfolgt, welche Inhalte abgedruckt werden, wie oft der Pfarrbrief erscheint, wie umfangreich er ist, in welcher Auflage er gedruckt werden muss und wie er seine Leser schließlich erreicht. Geklärt sein sollte, wie die Redaktion mit dem Pfarrgemeinderat verzahnt ist und welche Rolle der Pfarrer einnimmt. Auch die Finanzierung muss in solch einem Konzept berücksichtigt werden.

Die Arbeit an solch einem Redaktionskonzept bietet auch denjenigen Pfarrbrief-Redaktionen große Chancen, die bereits jahrelang Pfarrbriefarbeit machen. Plötzlich wird die eigene Arbeit aus der Distanz betrachtet, und am Schluss werden - möglichst nachprüfbare - Ziele für die zukünftige Arbeit formuliert, anstatt nur der Macht der Gewohnheit zu folgen.

Die eigene Arbeit regelmäßig überprüfen

Genauso wichtig wie ein Konzept mit überprüfbaren Zielen ist dann natürlich die Erfolgskontrolle. Jede Redaktion sollte die eigene Arbeit regelmäßig überprüfen und sich von Zeit zu Zeit vorurteilsfrei fragen, welche der selbst gesteckten Ziele sie erreicht hat und welche Ziele verfehlt wurden. Eine große Chance liegt im ehrlichen Eingeständnis, welche Ziele (noch) nicht erreicht wurden. Denn nun kann die Redaktion sich von Konzepten und Rubriken trennen, die nicht die erhoffte Wirkung gebracht haben, und neue Strategien entwickeln.

 

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