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Im Pfarrbrief werben

Kapitel 10

Kontrovers wird fast jede Pfarrbrief-Redaktion das Reizthema „Anzeigen im Pfarrbrief“ diskutieren. Dagegen spricht, dass es viel Mühe kostet, Anzeigenkunden zu gewinnen. Und dass viele Pfarrbrief-Macher ihre Publikation nicht zum Anzeigenblättchen degradieren wollen. Doch es gibt auch Argumente für den Abdruck von Anzeigen. Zunächst einmal, dass sich jeder Pfarrbrief ja irgendwie finanzieren muss. Warum soll er dabei nicht so vorgehen, wie es jede andere Publikation macht? Anstatt die Kirchensteuermittel zu bemühen, kann der Pfarrbrief doch von ortsansässigen Unternehmen finanziert werden. Zunächst sollten dabei die Unternehmer als Inserenten gewonnen werden, die selbst auch zur Gemeinde gehören. Denn auch das prägt das lokale Gesicht einer Gemeinde und des Pfarrbriefes: in engem Kontakt mit der ortsansässigen Wirtschaft zu stehen. Sicherlich wird es immer Stimmen geben, die sich kritisch über Anzeigen im Pfarrbrief äußern. Doch langfristig kann es sich sogar als Plus für das Gemeindeblatt erweisen, wenn Anzeigen die lokale Verwurzelung der Publikation betonen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Werbepartner im Pfarrbrief zu veröffentlichen:

a. Werbung mit einem prominenten Einzelsponsor

Suchen Sie eine prominente Firma oder Bank, die als alleiniger Werbepartner zum Beispiel eine ganzseitige Anzeige auf der Rückseite Ihrer Pfarrbriefausgabe schaltet. Durch die Exklusivität ist in diesem Fall eine höhere Summe für diese Anzeige zu erzielen wie im Falle von mehreren Anzeigen von verschiedenen Firmen. Die Rückseite ist nach der Titelseite die Seite mit dem höchsten Aufmerksamkeitswert im Heft. Das kann sich auch im Preis widerspiegeln. Vorteil für das Pfarrbriefteam: Der redaktionelle Teil bleibt frei von Werbeanzeigen.

b. Werbung mit mehreren Anzeigen im gesamten Spektrum des Pfarrbriefs

Sie bieten Firmen, Banken und weiteren für Sie interessanten Einrichtungen Werbeflächen in Ihrem Pfarrbrief zu einem fest vereinbarten Preis pro Ausgabe und Seitengröße an. Vorteil für das Pfarrbriefteam: Durch mehrere Firmen kann ggf. eine höhere Summe als Unterstützung erzielt werden. Nachteil für das Pfarrbriefteam: Der Pfarrbrief gewinnt in gewisser Weise "Festschrift-Charakter", weil Anzeigen und redaktionelle Beiträge nebeneinander stehen. Dies kann zum Teil dadurch vermieden werden, dass Anzeigen auf bestimmten Seiten gebündelt werden.

c. Werbung mit der Liste der guten Namen auf einer oder zwei Seiten

Sie bieten allen Firmen, Banken und weiteren für Sie interessanten Einrichtungen gegen Spende (ggf. mit Mindesthöhe) einen Platz in der "Liste der guten Namen" an. Vorteil für das Pfarrbriefteam: Durch eine Vielzahl von Firmen kann ggf. eine hohe Summe als Unterstützung erzielt werden. Außerdem fällt der Druckpreis für die Werbefläche im Vergleich zum "Festschrift-Charakter" gering aus. Vorteil für die Firmen: Alle können sich nach Kräften beteiligen und mit ihrem guten Namen werben. Dieses Modell kann auch auf Privatpersonen ausgeweitet werden.

 

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Werbung mit einem Einzelsponsor

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Werbung mit mehreren Anzeigen

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Liste der guten Namen