Grundlagentexte
Pressetext zur Eröffnung des diözesanübergreifenden Internetangebots für Pfarrbriefredaktionen
Pfarrbriefe: Chance für Pastoral und Publizistik
Am 6. September 2002 startet ab 11.00 Uhr ein neues Angebot im Internet: Unter der Adresse www.pfarrbriefservice.de werden Angebote und Möglichkeiten rund um den Pfarrbrief gebündelt. Weihbischof Friedrich Ostermann, Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, öffnet mit einem Klick dieses neue Internetportal. Es steht ab sofort den Tausenden von Pfarrbriefmacherinnen und -machern im deutschsprachigen Raum kostenlos zur Verfügung.
Das Portal ist eine Initiative der (Erz-)Bistümer Aachen, Bamberg, Eichstätt, Limburg, Mainz, Münster und Paderborn. Sie wird vom Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofs-konferenz begleitet. Die Koordination des Portals leistet die Diözese Würzburg. Dem Projekt geht es um Synergie: Statt jeweils einzelne diözesane Angebote zu entwickeln schließen sich mehrere Diöze-sen zusammen. Ein technisch ausgereiftes Redaktionssystem macht die diözesanübergreifende und arbeitsteilige Pflege der Inhalte möglich. Für die Zukunft setzen die Macher auf die Feedbacks der Besucherinnen und Besucher. Mit ihnen gemeinsam wollen sie die Seiten weiter entwickeln. „Aus der Praxis - für die Praxis“ steht dabei als Maxime im Vordergrund.
Unter www.pfarrbriefservice.de finden Pfarrbriefmacherinnen und -macher kompetente Unterstützung bei der Erstellung ihrer Publikation. Das Angebot gliedert sich in folgende Bereiche:
„Werkstatt“ gibt Anleitung zum Layout von Pfarrbriefen, dem Schreiben von Texten und Hinweisen zur Software. Außerdem finden sich Tipps zur Bearbeitung von Bildern und zum Drucken und Publizieren.
„Veranstaltungen“ führt Aus- und Weiterbildungsangebote der Diözesen auf
„Technik“ eröffnet einen Blick auf die technische Ausstattung eines Pfarrbriefteams. Der praxis-taugliche Drucker, Scanner, Bildschirm und Computer wird hier beschrieben; die Digitalkamera fehlt auch nicht.
„Konzeption“ bietet Hintergrundinformation und Checklisten rund um das inhaltliche Konzept des Pfarrbriefes. Welcher Typ für welche Gemeinde? Welche Inhalte soll der Pfarrbrief enthalten sein? Wer ist verantwortlich? Wie wird er finanziert?
„Materialien“ ist ein Fundus von Bildern und Texten, der im Sinne einer Materialbörse funktioniert. Hier können copyrightfreie Bilder und Texte gefunden und angeboten werden. Außerdem gibt es Gestaltungsvorlagen für Pfarrbriefe für MS-Word und MS-Publisher-Anwender. Die Rubriken Ka-lender und Monatsthemen bieten Anknüpfungspunkte für eigene inhaltliche Beiträge der Pfarr-briefteams.
„Foren“ dient mit einem Schwarzen Brett und einer Liste häufiger Fragen dem Austausch unter den Pfarrbriefleuten und mit dem Redaktionsteam der Seite.
„Galerie“ bringt monatlich einen Pfarrbrief als Anregung für die eigene Praxis und unter „Lob und Kritik“ auch Vorschläge zur Optimierung.
Mit dem Angebot sollen die Pfarrbriefredaktionen in ihrer Arbeit ermutigt werden. Der Pfarrbrief hat sich in den vergangenen Jahren zu einem innovativen Medium entwickelt. Er stellt eine „Chance für Pastoral und Publizistik“ da. Das neue Angebot ist ein Beitrag zum diesjährigen Mediensonntag, den die katholische Kirche am 8. September 2002 begeht.
Matthias Kopp, Bereich Kirche und Gesellschaft DBK
Johannes Simon, Sprecher der Redaktionsgruppe http://www.pfarrbriefservice.de/
28.8.2002









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