Informationen rund um die Krankenkommunion

Richard Rosenberger, www.kirche-glattbach-johannesberg.de
21.07.2017 - 09:03

(Redaktioneller Hinweis: Folgender Text darf inhaltlich auf die jeweilige Gemeindesituation hin angepasst und verändert werden. Er lädt ein, scheinbar selbstverständliche Dinge aus dem Gemeindeleben, wie die Krankenkommunion, im Pfarrbrief zu erklären.)

Nicht wenige Menschen in unserer Mitte können kaum noch die eigenen vier Wände verlassen. Krankheit, Behinderung oder Gebrechlichkeit des Alters schränken ihren Lebensradius ein. Sie sind darauf angewiesen, dass Familienmitglieder, Pflegekräfte und Nachbarn nach ihnen schauen.

Eine (christliche) Gemeinde sollte das im Blick haben. So gibt es die organisierte Nachbarschaftshilfe und nebenbei auch das Angebot der Haus- und Krankenkommunion.

Jesus macht’s vor

Von Jesus selbst wissen wir, dass er Kranke segnete und heilte. Er sucht die Gemeinschaft mit den Kranken und Schwachen. Er will ihnen nahe sein, sie trösten und stärken. Diesem Beispiel folgen seine Jünger. So erfüllen die christlichen Gemeinden seit den ersten Tagen der Kirche den Liebesdienst an den Kranken und Schwachen.

Einmal im Monat

Bei der Krankenkommunion kommt einmal im Monat ein Mitglied des Seelsorgeteams oder ein beauftragtes Gemeindemitglied zu Hause vorbei. In einem besonderen Gefäß verwahrt er eine Hostie, die bei einer Eucharistiefeier konsekriert wurde. Gemeinsam feiert man in der Wohnung einen Gottesdienst, hört eine biblische Lesung, betet und meditiert miteinander und empfängt schließlich das „Brot des Lebens“. Gelegentlich erklingt noch ein Lied und ein Segensgebet wird gesprochen. Wo es üblich ist, wird in den Häusern eine Kerze vorbereitet, vielleicht ein Tischkreuz bereitet. Auch das Weihwasser aus der Osternacht, das jährlich verteilt wird, kann bereit stehen, um mit ihm das Kreuzzeichen zu vollziehen. Schön ist es, wenn Angehörige und Mitbewohner an der Feier teilnehmen und evtl. auch die heilige Kommunion empfangen. Neben der liturgischen Feier bleibt noch Zeit für ein Gespräch über alles, was gerade ansteht.

Einfach mal „ausprobieren“

Wie in anderen Bereichen spüren wir auch bei der Krankenkommunion den gesellschaftlichen Wandel. Es gibt wachsende Hürden, diesen Dienst in Anspruch zu nehmen. Die Selbstverständlichkeit religiöser Praxis verliert sich. Umso wertvoller ist es, wenn Verwandte oder Nachbarn die Krankenkommunion ins Gespräch bringen und vielleicht den Erstkontakt zum Pfarrbüro herzustellen. Man kann es übrigens auch einfach mal „ausprobieren“. Die Termine werden eine Woche vorher in den Mitteilungsblättern veröffentlicht - meist ist es der erste Donnerstag oder Freitag eines Monats. Immer ruft das Pfarrbüro vorher an, um zu hören, ob die Krankenkommunion gewünscht ist, und um gegebenenfalls die Uhrzeit abzusprechen.

Richard Rosenberger
Quelle: Begegnung 05/2017, Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft Glattbach-Johannesberg, www.kirche-glattbach-johannesberg.de, In: Pfarrbriefservice.de

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Text: Richard Rosenberger, www.kirche-glattbach-johannesberg.de
In: Pfarrbriefservice.de